Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Aktuelles

60 Jahre Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG & Einweihung unseres Neubauvorhabens „Wohnen an der Französischen Kirche“ am 25. April 2016

2016 ist ein ereignisreiches Jahr für die Genossenschaft. 60 Jahre ist es her, dass sie 1956 von tatkräftigen Mitgliedern gegründet wurde, um die Wohnungsnot zu lindern. Die ersten Genossenschaftsgebäude entstanden in der Kant- und Fichtestraße. Von Anbeginn aktiv und engagiert, hatte die damalige AWG „Fortschritt“ bei der Wende 1990 3.397 Wohnungen im Bestand, heute bewirtschaftet die PWG 1956 eG mehr als 4.100 Wohnungen und hat mehr als 5.000 Mitglieder. Im 60sten Jahr ihres Bestehens ist nun das aktuelle Bauvorhaben „Wohnen an der Französischen Kirche“ fertiggestellt. Inmitten der Innenstadt von Potsdam entstanden 30 Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten. Unter dem Gedanken „Gelebte Nachbarschaft - Miteinander eigenständig organisiert“ wird hier die genossenschaftliche Idee weiter gepflegt, neu belebt.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_einweihung_1.JPGb_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_einweihung_2.jpgAus diesem Grund hatte die PWG 1956 eG am 25. April 2016 zu einer Festveranstaltung geladen. In der Französischen Kirche wurden zunächst die Ansprachen gehalten. Der Sprecher des Vorstandes Wolfram Gay gab einen Überblick über die historische von der Gründung über die neuen Anforderungen mit der politischen Wende 1990 bis in die Gegenwart. Oberbürgermeister Jann Jakobs würdigte den Beitrag der PWG 1956 eG zur Gestaltung des Stadtbildes und rief zum weiteren Wohnungsneubau auf, um der steigenden Bevölkerungszahl und dem wachsenden Bedarf an Wohnraum in Potsdam gerecht zu werden. Maren Kern, Vorstandsmitglied des BBU-Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. verwies auf die Solidität der Genossenschaften und ihre Bedeutung bei der Wohnraumversorgung zu bezahlbaren Mieten. Sie richtete außerdem einen Appell an die Politik, nicht mit steigenden Energieanforderungen und dem geplanten zweiten Mietrechtspaket die Investitionsbereitschaft der Wohnungsunternehmen einzudämmen. Anschließend wurde im Innenhofbereich der Neubau eingeweiht. Bei dem Bauvorhaben neben der Französischen Kirche geht es um die Wiederherstellung der historischen Bebauung am Bassinplatz in bester Innenstadtlage. Maßstabsgetreu wiedererrichtet wurden die zwei dokumentierten Holländer-Häuser mit zwei Vollgeschossen und ausgebautem Dachraum. Drei weitere Häuser, für die kein historischer Bestand dokumentiert ist, passen sich der historischen Situation an. Gebaut wurden 30 Ein- bis Dreiraumwohnungen zwischen ca. 45 und 90 m² Wohnfläche sowie Gemeinschaftsräume und Gewerbeeinheiten. Den Intentionen genossenschaftlichen Wohnens folgend, werden Wohnideen wieder initiiert und mit den Bewohnern ein Vereinsleben organisiert, das ein generationsübergreifendes und selbstbestimmtes Wohnen und Leben in der Gemeinschaft ermöglicht.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_einweihung_3.JPGb_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_skulptur.jpgIm Rahmen der Einweihung wurde die Skulptur „Frühling“ von Hans-Peter Callsen, Bonn, enthüllt. Der Künstler arbeitet seit über 40 Jahren im kunsthandwerklichen/künstlerischen und Architekturbereich mit den Schwerpunkten Goldschmuck, Gürtelschnallen und Skulpturen aus Metall. Er hat seine Arbeiten auch international ausgestellt in Paris, London und San Francisco und an der Wettbewerbsausstellung Manufactum zur Ermittlung des Staatspreises Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen 2013 teilgenommen. Öffentliche Standorte von Skulpturen befinden sich auch im Rheinland und in Schleswig-Holstein.

(Weitere Bilder von der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.)

VertreterUnter dem Motto „Gedankenaustausch bei Käse und Wein“ trafen sich die Wählervertreter auf Einladung mit dem Vorstand und dem sozialen Management im Kunsthaus sans titre. Der Satz: „Nun ist nichts so ausgereift, funktioniert nichts so gut, als dass es nicht verbessert werden könnte“, umschreibt den Beweggrund für dieses Gespräch. Wir wollten von unseren Gästen erfahren, welche Wünsche, Anregungen oder Ideen zu bereits bestehenden oder neuen Angeboten sie haben und, ob sie sich darüber hinaus ein Mitwirken vorstellen können. Der Vorstand und das Soziales Management erarbeiteten in der Vorbereitung sechs verschiedene Fragen, die es neben der kulinarischen Verköstigung zu beantworten galt.
Unsere Fragen lauteten:
1. FÜHLEN SIE SICH IN DER PWG WOHL? (TÜRKIS)
• Was macht die Genossenschaft für Sie aus, was bedeutet sie?
• Identifizieren Sie sich mit der PWG, woran machen sie das fest?
2. SEHEN SIE EINE GROSSE ENTWICKLUNG / GROSSE VERÄNDERUNGEN IN DEN LETZTEN JAHREN? (GELB)
• Was hat sich positiv verändert?
• Was hat sich zum Nachteil verändert?
• Wohin soll es/ kann es künftig gehen?
3. WELCHE DINGE ZEICHNET DIE PWG AUS? (PINK)
• Angebote, Leistungen, Atmosphäre
• Wohnungsbestand, Service
4. WORIN SEHEN SIE ALS WÄHLERVETRETER/IN IHRE AUFGABE-abgesehen von denen aus der Satzung? (HELLGRÜN)
• Individuelle Angebote
• Ehrenamt in der PWG
• Sprachrohr für Mitglieder
5. FÜHLEN SIE SICH GUT ÜBER DIE GENOSSENSCHAFT INFORMIERT (WEISS)
• PWG-Information
• Internetauftritt
• Aushänge
6. EINSCHÄTZUNG DER VERWALTUNG (RUND UMS WOHNEN)--- (GRÜN)
• Verwalterbüros
• Vermietung
• Spareinrichtung

Von den knapp 80 eingeladenen Wählervertretern, nahmen rund 50 die Einladung dankend an. Unsere Fragen fanden regen Anklang und es wurden wichtige und wertvolle Beiträge auf die ausgeteilten Moderationskarten vermerkt. In der Auswertung, die wir kurz nach der Veranstaltung vornahmen, kamen alle zu dem Schluss, dass die Veranstaltung gut angenommen wurde. Mit den Wählervertretern haben wir uns darauf verständigt, die Beiträge in kurz-, mittel- und langfristig oder nicht umsetzbar zu sortieren. Anschließend unsere Aufstellung/Zusammenfassung der Beiträge verbunden mit unserem Anspruch der Umsetzung.

kurzfristigmittelfristig
langfristig
nicht/noch nicht
umsetzbar; Wünsche
Verwaltung:
Verbesserung der
Kommunikation,
Rückmeldung,
Bestätigung von E-Mails
PWG gesamt:
Einbeziehung/
Gewinnen junger
Mitglieder
Technik:
Wohnungsbestand
erweitern
Wunsch an
die Verwaltung:
engere Einbeziehung der
Wählervertreter durch
die Verwalter
Verwaltung:
Aushänge teilweise mit
längerer Frist, mehr
Information über
Aushänge gewünscht
Technik:
Instandhaltung/
Sanierung/Modernisierung
des Altbestandes
Technik:
Instandhaltung/
Sanierung/Modernisierung
des Altbestandes

Öffentlichkeitsarbeit:
mehr Leserbriefe in der
PWG-Information,
stärkere Würdigung
von aktiven Mitgliedern
Technik:
Altersgerechtes Wohnen
im Bestand, zusätzliche
Fahrradabstell-
möglichkeiten
Technik:
Altersgerechtes Wohnen
im Bestand, zusätzliche
Fahrradabstell-
möglichkeiten

Verwaltung:
Mitbenutzung des
Verwalter-Briefkastens
für die Post an die
Wählervertreter
Spareinrichtung:
Betreuung der
langjährigen Sparer
(Einladung zu
Beratungsgesprächen)
Gesamte
Verwaltung:

Optimierung der
Öffnungszeiten,
Erreichbarkeit


PWG gesamt:
Anonymität in großen
Häusern durch gemein-
same Veranstaltungen
(selbstorganisiert?)
aufheben
PWG gesamt:
Einbeziehung/
Gewinnen junger
Mitglieder und
Wählervertreter















Darüber hinaus konnten wir viele positive Kritik verbuchen. Nachfolgend einige Stichworte:

• Die PWG ist mein Zuhause.
• Die PWG gibt mir Sicherheit und lebenslanges Wohnrecht.
• Hier steht der Mensch noch im Vordergrund.
• Mietpreisstabilität in der Genossenschaft.
• Die Mitarbeiter sind freundlich und stehen einem mit Rat und Tat zur Seite.
• Die Veranstaltungen und Projekte sind vielseitig.

VertreterEinigkeit bestand darin, diese Veranstaltung als Auftakt zu einer möglichen Serie von Veranstaltungen, die unter verschiedenen Mottos im Verlaufe dieses Jahres stattfinden könnten, zu sehen.

Eine nächste Veranstaltung wird für das Frühjahr geplant, hier soll es um Räumlichkeiten in unseren Beständen gehen, die mit Leben im Rahmen der Gemeinschaftspflege unter Einbeziehung der Ideen und der Tatkraft der Wählervertreter gefüllt werden sollen. Die oben aufgeführten Stichpunkte werden von uns sukzessive im Tagesgeschäft umgesetzt, teilweise für Sie sichtbar und teilweise im Hintergrund.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten des Abends, nicht unerwähnt möchten wir die Unterstützung des Herrn Chris Hinze vom Kunsthaus sans titre lassen, der durch das Ambiente und die gute Vorarbeit auch zum Gelingen des Abends beigetragen hat.

Aktuell in Öko-Test, Oktober 2013

SparschweinAuf der Suche nach Sparanlagen mit guten Zinsangeboten wurden in der jüngsten Vergangenheit überregionale Medien wiederholt auch auf Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung aufmerksam. Die Stiftung Warentest hatte sich bereits 2010 diesem Thema gewidmet und in der Zeitschrift „Finanztest“ (Heft 6/2010) ein positives Urteil zu dieser Anlageform gegeben. Die Wochenzeitung „Wirtschaftswoche“ stellte ihren Lesern im Heft 50/2010 die Angebotspalette der Spareinrichtungen vor. Aktuell beschäftigte sich die Zeitschrift „Öko-Test“ mit „Genossenschaftsbeteiligungen“ als „Renditebringer“. Im Oktoberheft 2013 wurden neben den Genossenschaftsbanken auch Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung, darunter auch die PWG 1956 eG, vorgestellt. Besonders hervorgehoben wird in dem Beitrag der Sicherheitsaspekt, denn die Genossenschaften mit Spareinrichtung fallen „unter das Gesetz über das Kreditwesen und unterstehen der Bankenaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin). Aus Anlegersicht ist das ein großer Vorteil. Denn so wird ihre finanzielle Lage ähnlich wie bei Banken regelmäßig kontrolliert. Viele Bau- und Sparvereine rühmen sich daher, wirtschaftlich besonders stabil zu sein - und zwar vor allem im Vergleich zu den anderen Wohnungsgenossenschaften, aber auch im Vergleich zu manchen Geschäftsbanken. Denn mit der Spareinrichtung verbessern die Wohnungsgenossen nicht nur ihre Eigenkapitalausstattung. Für die Sicherheit der Ersparnisse stehen sie gleichzeitig mit ihrem Immobilienbesitz gerade.“

Bei der Beurteilung der Zinskonditionen kommt „Öko-Test“ zu dem Ergebnis, das diese „fast durchweg 0,25 bis 0,5 Prozent höher liegen als vergleichbare Offerten von Banken. Der Grund ist simpel: Die Wohnungsgenossenschaften nutzen ihre Spareinrichtung, um mit dem Geld die Modernisierung oder den Neubau von Wohnungen zu finanzieren. So benötigen sie keinen teuren Kredit von der Bank. Diesen Vorteil geben sie - nach Abzug der Kosten - an ihre Mitglieder weiter.“

Die aktuell mehr als 40 Millionen Euro Spareinlagen zeugen von dem Vertrauen, welches die Mitglieder und Sparer unserer Genossenschaft entgegenbringen. Unabhängige Einschätzungen bestätigen uns, dass die angebotenen Konditionen seriös und sicher sind und eine hohe Rendite bringen.

Den vollständigen Artikel der "Öko-Test" finden Sie hier:

Genossenschaftliches Sommerfest

Am 16. August 2013 fand im Kuckucksruf (Waldstadt I) ein großes Sommerfest statt, das von der Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft e.G. (pbg) und der PWG 1956 eG organisiert und von zahlreichen Geschäftspartnern unterstützt wurde. Eingeladen hatten die Genossenschaften Mitglieder und Bewohner auf das Gelände der pbg an ihrem neuen Servicepunkt „K2“.

Die Besucher erlebten ein breitgefächertes kulturelles und musikalisches Programm. Eröffnet wurde das Fest mit dem Landespolizeiorchester des Landes Brandenburg. Die offizielle Begrüßung übernahmen die Vorstände von pbg und PWG 1956. Der Schneiderkurs von Genossenschafts-mitgliedern präsentierte selbstgeschneiderte aktuelle Mode, die Schnellzeichnerin Barbara Schleuer führte Porträts aus, und ein Kinderballett zeigte sein Können. Mit der „Kaiserparty“ von Steffen Heidrich, der als einer der besten und bekanntesten Roland-Kaiser-Doubles gilt, war gute Stimmung bei den vielen Besuchern vorbestimmt. DJ Heiko Schnörpel sorgte zwischen den Programmpunkten für den richtigen Musikmix.MitgliederfestMitgliederfest

Als musikalischer Höhepunkt trat Frank Zander auf, der auch an diesem Abend mit seinem schwarzen Humor und seiner rauen Stimme die Massen begeisterte.

Auf der Veranstaltung wurde auch Geld gesammelt für ein soziales Projekt der DESWOS, Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V., die benachteiligte Fischerfamilien in Südindien unterstützt. An diesem Tag und beim vorangegangenen Mitgliederfest der pbg und der Wohnungsbaugenossenschaft 1903 Potsdam eG am 28. Juni wurden über 2.400 Euro gespendet: Mit diesem Geld können zum Beispiel bis zu 10 Kühe gekauft werden, mit denen sich die ehemaligen Fischer und ihre Familien eine neue Lebensgrundlage schaffen wollen.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_kinder_ausschnitt1.jpgWir sind ein Team - Wir fördern den Sport

Die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG engagiert sich vermehrt in Potsdamer Sportvereinen. Mit der Förderung insbesondere der Nachwuchsarbeit wollen wir ein Stück sozialer Verantwortung wahrnehmen. Indem wir heute die junge Generation bei einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung unterstützen, können wir auch zur Sicherung des Bestandes unserer Wohnungsgenossenschaft in der Zukunft beitragen.

Zu den geförderten Vereinen gehören zum Beispiel die Fußballer der Potsdamer Kickers 94 e.V., die Hockeyspieler von der Potsdamer Sport-Union 04 e.V. sowie die Wasserballer vom OSC Potsdam.
2005 und 2006 unterstützte die PWG 1956 eG die Brandenburger Schulschachwettkämpfe.
Die Vereine freuen sich über jedes neue Mitglied, das aktiv Sport treiben und am Vereinsleben teilnehmen möchte.

Stiftung Warentest und Wirtschaftswoche untersuchten Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung 

Test

Foto: Stiftung Warentest

Positives Gesamturteil 

Gute Zinsen für Genossen: Unter diesem Titel hat die Stiftung Warentest in der Zeitschrift „Finanztest“ (Heft 6/2010) die Möglichkeiten zum Sparen bei Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtungen aufgezeigt. Die Stiftung Warentest stellt den Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung ein positives Gesamturteil aus. Sie verweist auf die guten Zinsangebote, die regelmäßig über denen der Banken liegen, und auf die Sicherheit der Sparanlagen. Zu den untersuchten Genossenschaften gehörte auch die PWG 1956 eG.

Ein positives Urteil stellte unlängst auch die „Wirtschaftswoche“ den Spareinrichtungen bei Wohnungsgenossenschaften in ihrer Ausgabe Nr. 50 vom 13.12.2010 aus. Neben den höheren Zinsen verweist das Blatt auf das hohe Maß an Transparenz: „Anders als Banken darf eine Spareinrichtung keine Kredite vergeben oder risikoreich an den Finanzmärkten spekulieren. Das Geld der Sparer fließt vor allem in Neubau und Modernisierung der genossenschaftlichen Immobilien.“ Von den mit ihren Zinskonditionen in der „Wirtschaftswoche“ aufgelisteten Genossenschaften bewegt sich die PWG 1956 eG im guten Mittelfeld.

Beratung, Geselligkeit und Kreativität –Eröffnung Treffpunkt

Wir sind für Sie da:

Das Büro „Auf dem Kiewitt 14" ist durch die ehrenamtlichen Treffpunktmitglieder regelmäßig besetzt:

Jeden 4. Donnerstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr!

Telefon: 0331 / 73 065 81
E-Mail: treffpunktkiewitt@arcor.de

Sprechen Sie uns an – Wir beraten und unterstützen Sie im Treffpunkt oder besuchen Sie auch gern in Ihrer Wohnung.

Zu den aktuellen Veranstaltungen informieren Sie sich bitte :  

  • über Aushänge im Treffpunkt
  • auf diesen Internetseiten
  • bei den Mitarbeitern der PWG 1956 eG - Telefon: 0331 / 97 165-41 /-42

Treffpunkt Auf dem Kiewitt 14 – ein Erfolg!

Am 24. Oktober 2007 fing alles an: Selbstbewusst altern und aktiv sein mit Anderen. Das Credo ist: Bildung, Information, Beratung, Kreativität und vor allem auch Geselligkeit. Hier kommen Nachbarn ins Gespräch und treffen auf ein nettes Treffpunktteam. Ist das Ziel „Der Einsamkeit Einhalt gebieten“ ein Stück weit gelungen?

Nach mehr als 10 Jahren zog das Treffpunkt-Team Bilanz: - Am Anfang stand eine gute Ausbildung, geleitet durch die Gerontologin Gisela Gehrmann; - Präventionsangebote wurden ausprobiert; - Selbsthilfe gelebt und organisiert; - Aktivität für mehr Gesundheit gelebt, bis heute das Nordic Walking immer dienstags; - Erfahrungsaustausch mit anderen Genossenschaften geführt; - Bildungsangebote und Fahrten auch mit unseren Mitbewohnern organisiert; - das soziale Management unserer Genossenschaft stand mit Rat und Tat zur Seite.

Seit Gründung des Treffpunkt-Teams haben wir für unsere älteren Mitbewohner in Potsdam-West schon viele schöne Veranstaltungen organisiert. So wurde jährlich zum Frauentag und zum Sommerfest eingeladen und für neu eingezogene Bewohner im Wohnbereich Potsdam West ein Begrüßungsfrühstück ausgerichtet. Zu verschiedenen Themen fanden bereits mehrfach Informationsveranstaltungen wie Vorsorge, Erbrecht, Sicherheit und Pflege statt. Des Weiteren wurden Kreativ- und Spielenachmittage in zwangloser und entspannter Atmosphäre durchgeführt. Die Mitstreiter sind im Wesentlichen noch die Gleichen wie zu Beginn, das heißt, wir sind „in die Jahre gekommen“ und dem Einen oder Anderen fällt es schwerer, Sprechstunden zu übernehmen oder Veranstaltungen aktiv mit zu organisieren.

Deshalb werden neue Mitstreiter gesucht, die Ideen haben und umsetzen sowie bereit sind, den Treffpunkt auch in Zukunft zu beleben. Wir sind offen für Anregungen zu freiwählbaren Themen, wie neues Lernen, neue Wege, Anderen etwas Zeit schenken, Kreativität leben u.v.m. Kommen Sie einfach mal vorbei! Sie können sich gern mit viel Individualität einbringen und auch Veranstaltungen für 10-15 Personen mitorganisieren oder selbst in die Hand nehmen. Ihre Vorschläge und Gedanken zur „gelebten Nachbarschaft“ können Sie gern auch in den Briefkasten, unmittelbar am Treffpunkt einwerfen.

Erster PWG-Treffpunkt Auf dem Kiewitt 14 kommt gut an

Wer am PWG-Treffpunkt Auf dem Kiewitt 14 vorbeikommt, hört schon mal munteren Gesang. Oder sieht durch die Fenster des ehemaligen Waschsalons, in dem am 24.Oktober 2007 der PWG-Treffpunkt eröffnet wurde, Nachbarn beim Kartenspielen oder bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen. Ein umfangreiches Programm haben die Aktiven ehrenamtlich auf die Beine gestellt! Beratung und Hilfestellung im Alltag, aber auch einfach Geselligkeit und Kreatives beinhalten die Angebote des Treffpunkts. Regelmäßig finden hier Aktivitäten von Nachbarn für Nachbarn statt. Und die kommen gut an im Stadtteil.

„Jedes Mal, wenn wir uns treffen, schaut ein älterer Herr aus der 14 vorbei“, erzählt Irene Wellnitz, eine von über zehn Ehrenamtlichen im Treffpunkt. „Er freut sich, dass wir da sind und macht uns Mut, weiter zu machen.“ Das beherzigt Irene Wellnitz gern – für die Vorweihnachtszeit bastelte sie mit Anderen Adventsgestecke und schmückte gleich den Gemeinschaftsraum.

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PWG unterstützt den Treffpunkt und freute sich über gut besuchte Eröffnung

Vorstand Wolfram Gay und PWG-Mitarbeiterin Karin Schrader freuen sich über den Zuspruch, den der erste PWG-Treffpunkt findet. „Vorbereitung und Eröffnung zeigten schon, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind – mit diesen engagierten Nachbarn wird der Treff bestimmt ein Erfolg! Und der wohnbegleitende Service soll das lebenslange Wohnen der Mitglieder unterstützen.“
Denn vor allem das Wohl der Älteren liegt der PWG am Herzen. Das machte der Vorstand in seiner Eröffnungsrede am 24. Oktober deutlich. „Hochbetagte Mitglieder, die Hilfe benötigen, werden von Nachbarn unterstützt. Das finden wir wunderbar und fördern gern diesen Treff.“

Über 80 Menschen waren gekommen, um mit Shantymusik, jungen Musikern und Kaffee und Kuchen und Feldgulasch zu feiern. Die Stimmung war bestens – und äußerst aktiv. Auf dem Kiewitt nähmen, so stand es in der Lokalzeitung, „die Nachbarn ihren Treff selbst in die Hand.“

Margit Laube wohnt in der Zeppelinstraße, ist Wählervertreterin und fühlt sich sehr rüstig. „Ich bin im Ruhestand und habe genug Zeit, mitzuhelfen. Sabine Piltz ist gelernte Textilgestalterin und bietet ein Kreativangebot – Filzen für Anfänger und Fortgeschrittene. Das gilt für alle Altersgruppen, doch besonders herzlich lädt sie ältere Menschen ein. Frau Helga Schulte wünscht sich eine rege Annahme der Angebote in Wohnungsnähe auch durch jüngere Mieter. Wichtig ist für sie: „ Nicht weg zusehen, sondern etwas zu tun für Bedürftige und Kinder.

Ehrenamtliche werden geschult

Die engagierte Treffpunkt-Truppe nimmt sogar an Schulungen teil, von der PWG organisiert. Bislang fanden sich über 15 Teilnehmer, die sich unter anderem über Rechtsfragen oder über Fragen wie die Grundsicherung für Arbeitssuchende oder das Wohngeld informieren. Die Aktiven sind sich bewusst, dass die Angebote durch Bewohner noch zaghaft angenommen werden, aber sie weiter präsent sein werden und jede Gelegenheit nutzen auf die Leute zuzugehen.

Da schließt die Redaktion sich gerne an und meint:
Schauen Sie mal hinein in den Treffpunkt, gesellen Sie sich dazu! Und wenn Sie Rat und Hilfe brauchen oder selbst Ideen einbringen möchten: Sprechen Sie die Aktiven im Treffpunkt doch einfach einmal an oder werfen Sie eine Information in den Treffpunktbriefkasten!

Eröffnung des „Treffpunkt“ Auf dem Kiewitt 14

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_eroeffnung_kiewitt_1.jpgAm 24. Oktober 2007 hat die PWG 1956 eG ihren neuen Treffpunkt Auf dem Kiewitt 14 eingeweiht. Bei der Eröffnung waren zahlreiche Gäste anwesend, die sich über die von der Genossenschaft zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten sowie über die zu erwartenden Aktivitäten erkundigen wollten. Vorstand und Mitarbeiter standen bereitwillig für Auskünfte zur Verfügung. Ein kleines musikalisches Programm, eine Tombola sowie selbst gebackener Kuchen und Kesselgulasch aus der Kanonenküche sorgten für eine vertraute Atmosphäre.

Die anwesenden Mitglieder sind angetan von der Idee des neuen Treffpunkts. „Gegenseitige Hilfe“ ist das Thema, und man findet es „eine tolle Sache“, dass die PWG Räumlichkeib_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_eroeffnung_kiewitt_3.jpgten für den Treffpunkt bereithält. „Der Einsamkeit Einhalt gebieten“ möchte Rosemarie Hausicke, die seit 1972 hier wohnt und bei ihren Nachbarn im Wohngebiet bereits gut bekannt ist. Irene Wellnitz kam mit ihrer Nachbarin Brigitte Mylo. Beide wünschen einen Treff, der „vielen Menschen Gutes bringt“.

Vom Kreativkurs zum Thema Advent über eine wöchentliche Kaffeetafel bis zu Hilfestellungen im Alltag für hochbetagte Menschen reicht das Spektrum der Angebote. Anspruch der Akteure vor Ort ist die Hilfe zur Selbsthilfe, denn es geht weniger darum, dass die Verwaltung der Genossenschaft die Organisation der Aktivitäten allein übernimmt.

„Wir haben uns viel vorgenommen.“ Darüber sind sich alle Beteiligten einig, und dass der Treffpunkt auf Unterstützung weiterer Akteure angewiesen ist. Es sind alle Neugierigen herzlich willkommen – diejenigen, die nur mal schauen wollen und die, die Fragen haben und Unterstützung benötigen. Und natürlich die Nachbarn, die selbst aktiv mitmachen möchten. Egal, ob nur einem Nachmittag mit einem Themenangebot oder regelmäßig bei den zweiwöchentlichen Öffnungszeiten. Ramon Preuß fasst seine Wünsche für den Treff zusammen: „Dass Schönste, was passieren kann, ist, dass wir mindestens 20 bis 30 Leute werden, die im Treff helfen, und dass wir doppelt so viele erreichen.“

 

Veranstaltungsraum anzumieten…

Wohnen und Kultur an der Französischen Kirche – Hebbelstraße 1 in Potsdam

Direkt in der Stadtmitte am Holländerviertel wartet ein ca. 60 m² Veranstaltungsraum auf Sie! Der Raum mit ansprechender, moderner und zweckdienlicher Einrichtung ist für rund 30 Personen ausgelegt. Das Echtholzparkett, die dimmbare, indirekte Beleuchtung, die bodentiefen Fenster, Kühlschrank und Spülbecken lassen verschiedene Möglichkeiten der Nutzung zu. Selbstverständlich steht ein behindertengerechtes WC zur Verfügung. Die Anbindung an den ÖPNV ist optimal.

Sie können den Raum regelmäßig oder einmalig anmieten. Die Miete beläuft sich auf 14,00 Euro netto / Stunde, 40,00 Euro netto für ½ Tag oder 70,00 Euro netto zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer ganztags.

Ein Besichtigungstermin kann nach vorheriger telefonischer Abstimmung gern unter 0331 / 97 165 20 mit Frau Riedel oder unter info@pwg1956.de vereinbart werden.

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Bei Renovierungsarbeiten im Behlerthof

Die Bewohner im integrativen Wohnprojekt im Behlerthof fühlen sich sehr wohl. Seit 1999 wohnen hier in einem Genossenschaftsgebäude 16 Personen mit Behinderung. Grundgedanke des Projektes ist, dass unter den erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung einige auf Grund ihrer bisherigen Lebenserfahrungen und ihrer gezeigten Kompetenzen durchaus in der Lage sind, mit entsprechender Unterstützung außerhalb eines Heimes in einer betreuten Wohngemeinschaft zu leben. Dabei haben behinderte Menschen keine anderen Wohnbedürfnisse als andere nichtbehinderte Menschen. Sie leben sozusagen nur unter erschwerten Bedingungen, die sich nicht nur aus der Schädigung oder dem Handikap der betreffenden Person ergeben, sondern in der Hauptsache aus der gesellschaftlichen Isolation, das heißt, der oft verweigerten sozialen und kulturellen Teilnahme am „normalen“ Leben.