Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Aktuelles

Unsere Veranstaltungen in der Gemeinschaftspflege können wegen der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden.

Wir informieren Sie, wenn ein Neustart wieder möglich ist.

Regelmäßige Veranstaltungen

Informationen bei Frau Beichler unter der Telefonnummer: 0331 / 97165-42 oder per E-Mail an gemeinschaftspflege@pwg1956.de bzw. bei den angegebenen Kontaktpersonen.

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Der Baustart naht! Die Baugenehmigungen für die vier Häuser der Lose 7 und 9 sind Ende November, nach fast anderthalbjährlicher Bearbeitungszeit, gerade noch rechtzeitig zum geplanten Baustart eingetroffen. Die Gebäude Am Alten Markt 3, Anna-Zielenziger Straße 1-3 sowie Anna-Zielenziger Straße 6 und 7 wurden so, wie durch unsere Architekten entworfen, von der Bauaufsicht genehmigt. Naturgemäß gibt es einige Auflagen, die einzuhalten sind, zum Beispiel aus dem Bereich der Denkmalpflege (für die Leitfassaden der beiden Eckgebäude). Diese sind aber weitestgehend umsetzbar bzw. werden in enger Abstimmung zwischen den Architekten und der Behörde gelöst. Wer in den letzten Wochen durch die Potsdamer Innenstadt gelaufen ist, konnte sehen, wie die gemeinsame Baugrube Formen annahm. Die baugrubenumschließende Spundwand wurde eingebaut und der anstehende Boden wurde bis 50cm über dem Grundwasserstand ausgehoben. Der nächste Schritt ist die Grundwasserabsenkung, für die man schon die grünen Rohrleitungen erkennen kann, die das abgepumpte Wasser in die Havel leiten werden. Nach der Absenkung wird bis Ende Februar die Baugrube auf die endgültige Tiefe ausgehoben.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_potsdamer_mitte.jpgIm Zuge der Erdarbeiten wurden im Herbst 2020 noch diverse historische Brunnen entdeckt, für die jeweils einzeln und lokal das Grundwasser abgesenkt werden musste, damit die Brunnen bis zum Boden durch die Fachleute untersucht und dokumentiert werden konnten. Dank der Motivation aller Beteiligten (Behörde, Planer und Baufirmen) konnten diese Arbeiten auch noch vor dem Baustart der Gebäude durchgeführt werden. Wir sind nun guter Hoffnung, dass der abschließende Bodenaushub ohne weitere Funde und somit ohne terminliche Störungen ausgeführt werden kann. Ab dem März 2021 entstehen dann die ersten Gebäude auf dem Baufeld Block III. 4 der 6 Bauherren haben sich auf eine gemeinsame Baufirma verständigen können und mit der Ed. Züblin AG eines der deutschlandweit renommiertesten Bauunternehmen beauftragt. Es wird mit einer Rohbauzeit von mindestens 12 Monaten gerechnet, der gleichzeitige Bau von 14 Häusern und einer Tiefgarage, deren unterste Ebenen alle im Grundwasser stehen, stellt eine logistische Herausforderung dar. Mit der Ed. Züblin AG als Baufirma sind wir sehr optimistisch, hier einen verlässlichen und kompetenten Partner für diese anspruchsvolle Aufgabe gefunden zu haben. Die nächsten Schritte für die PWG sind nun, die Ausschreibungen für die restlichen Bauleistungen, u. a. für die Haustechnik, die Sandsteinfassaden und die Ausbauarbeiten, zu versenden, damit diese im Anschluss zu den Rohbauarbeiten starten können. Eine Fertigstellung der Gebäude wird weiterhin für Mitte 2023 angestrebt.

ENGAGEMENT BEWEGT GENOSSENSCHAFT!b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_2010_logo_genossenschaftstag_mit_schrift_klein.jpg

Wohnungsgenossenschaften sind Selbsthilfeunternehmen, die vom Engagement und der Beteiligung ihrer Mitglieder leben. Neben der sicheren und bezahlbaren Wohnung bilden das Dazugehören und das Gehörtwerden wesentliche Elemente des genossenschaftlichen Lebens. Die Ausstellung präsentiert Porträts von Mitgliedern aus Potsdamer Wohnungsgenossenschaften, die sich für ein nachbarschaftliches Leben und soziale Projekte einsetzen. Sie stehen stellvertretend für eine Vielzahl von Bewohner*innen, die in den genossenschaftlichen Gremien, den Nachbarschaften oder den Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind. Sie zeigen, dass Engagement viele Gesichter haben kann. Zu den Porträtierten gehört auch Frau Dr. Ingrid Baumann aus unserer Genossenschaft. Sie hält im Gemeinschaftsraum in der Ruinenbergstraße 3 regelmäßig Vorträge zu historischen, naturkundlichen und literaturgeschichtlichen Themen und organisiert Führungen und Spaziergänge. Mit ihren sachkundigen und lebendigen Ausführungen begeistert sie ihre Zuhörer, von denen sich inzwischen schon ein fester Stamm an Teilnehmern herausgebildet hat. Die Ausstellung wurde am 7. Oktober 2020 eröffnet und war bis Anfang Januar 2021 im Brandenburger Landtag zu sehen. Für 2021 ist sie als Wanderausstellung bei den Potsdamer Wohnungsgenossenschaften geplant.

Unter folgendem Link finden Sie Impressionen vom Potsdamer Genossenschaftstag 2020

IMPRESSIONEN 2020 – Genossenschaftstag Potsdam

Neue Wahlperiode beginnt nach der Vertreterversammlung am 22. Juni 2021

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_vertreter_2019.jpgDie Wahl der Vertreter und Ersatzvertreter für die neue Wahlperiode ist mit dem Ende der Auslegungs- und Widerspruchsfristen ordnungsgemäß abgeschlossen. Gewählt wurden 100 Vertreter und 9 Ersatzvertreter in vier Wahlbezirken. Die Auszählung der Stimmzettel fand am 10. November 2020 unter Leitung des Vorsitzenden des Wahlvorstandes Wolfgang Hunschok statt. An der geheimen Briefwahl beteiligten sich 1.670 Mitglieder. Mit einer Wahlbeteiligung von 27,40 % sind wir insgesamt zufrieden. 1.613 gültige Stimmzettel kamen letztlich in die Auszählung. Wahlvorstand, Aufsichtsrat und Vorstand der Genossenschaft bedanken sich bei allen Mitgliedern, die sich an der Wahl beteiligt haben sowie den gewählten Vertretern und Ersatzvertretern für ihre Bereitschaft, an der Gestaltung der Genossenschaft aktiv teilzunehmen. Als Bindeglied zwischen den Mitgliedern, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat üben die Vertreter eine wichtige Aufgabe aus. Sie sind aktiv einbezogen in den Prozess der Mitgestaltung bei Entscheidungsprozessen. In der Vertreterversammlung bewerten Sie die Geschäftstätigkeit der Genossenschaft im voran gegangenen Jahr und fassen Beschlüsse, unter anderem zum Jahresabschluss und zur Satzung. Die Vertreter erteilen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung und wählen die Mitglieder des Aufsichtsrates.

Die Teilnahme an der kommenden Vertreterversammlung, auf der die Beschlüsse zum Geschäftsjahr 2020 gefasst werden, wird die „letzte Amtshandlung“ der noch aktiven Vertreter sein. Die neue Wahlperiode für die im November 2020 gewählten Vertreter und Ersatzvertreter beginnt dann nach der Vertreterversammlung, die für den 22. Juni 2021 geplant ist.

ProCurand Sozial Service und neuer Ambulanter Dienst
Im Französischen Quartier 7 in der Potsdamer Innenstadt berät der ProCurand Sozial-Service die Mieter*innen der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG, Senior*innen und andere Ratsuchende in allen Fragen rund um Gesundheit, Pflege und Sozialem - selbstverständlich kostenlos und in entspannter Atmosphäre. Seit Oktober ist außerdem der Ambulante Dienst der ProCurand dort tätig und hat noch freie Kapazitäten!

Ob es um den Pflegegrad geht, die Installation eines Hausnotrufes, den seniorengerechten Umbau der Wohnung, Finanzierungsmöglichkeiten in der Pflege oder Beratung zur Beantragung von Zuschüssen zur Wohnraumanpassung - beim ProCurand Sozial Service Potsdam wird Ratsuchenden geholfen. Die Erfahrung aus zwei weiteren Quartierszentren in Berlin zeigt, dass gerade ältere und alleinstehende Menschen sich oftmals im „Dschungel der Hilfsangebote“ nicht zurechtfinden. Sie sind froh, Antworten auf Fragen, wie “Was passiert, wenn ich Hilfe im Haushalt, bei Besorgungen oder bei der Körperpflege brauche?“, zu bekommen.

Hilfe in schwierigen Lebenslagen: Sozialkoordinatorin Janin Anschütz unterstützt beim Ausfüllen von Anträgen, die bei Pflege- und Krankenkassen sowie anderen Kostenträgern eingereicht werden müssen. Für jede individuelle Fragestellung kennt sie Lösungen und Antworten. „Viele Angehörige fühlen sich allein gelassen und sind überfordert mit den komplexen Anträgen für Gesundheits- und Pflegeleistungen. Genau da setzen wir an. Die Mieter*innen unserer kooperierenden Wohnungsgesellschaften geben uns durchweg sehr positive Rückmeldungen, obwohl die Corona-Krise uns viele, wenn natürlich auch nötige, Auflagen beschert hat“, berichtet Janin Anschütz.

Verständliche Antworten zu allen sozialen Fragen: Für Mieter*innen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und einen Rollator oder Rollstuhl benutzen, ist barrierefreie Wohnraumanpassung ein wichtiges Thema. Auch hierzu informiert Sozialarbeiterin Janin Anschütz und berät, welche Ausbaumöglichkeiten und finanziellen Zuschüsse es gibt. Zu festen Zeiten vor Ort. Als besonderen Service besucht sie die Mieter*innen auch in ihrem Zuhause. Hierzu reicht ein Anruf, ein Fax oder eine E-Mail zur Terminvereinbarung.

Ambulanter Pflegedienst der ProCurand: Im Oktober 2020 hat die ProCurand ihr Angebot für alle Mieter*innen der PWG erweitert und hat in den Räumen Französisches Quartier 7 einen Ambulanten Pflegedienst eröffnet. Das Team um Pflegedienstleitung Nicole Ehle und stellv. Pflegedienstleitung Xenia Neumann freut sich auf neue Kund*innen und steht für Fragen persönlich oder telefonisch sehr gern zur Verfügung.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_procurand_team.jpgDas Team im FQ 7: v.l.n.r. Janin Anschütz, Nicole Ehle, Xenia Neumann & Maja Kovijanic (Foto: Prourand)

 

 

 

ProCurand Sozial-Service Potsdam
Im Französischen Quartier 7, 14467 Potsdam
Telefon: 0331-20109007
E-Mail: Sozialservice-potsdam@procurand.de - www.procurand.de
Sprechzeiten: Montag 08:00 - 15:00 Uhr Freitag 07:00 - 12:00 Uhr Telefonisch ist der ProCurand Sozial Service von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen.
 
ProCurand Ambulante Pflege Potsdam
Im Französischen Quartier 7, 14467 Potsdam
Telefon: 0331-20109006
E-Mail: potsdam-ambulant-pdl@procurand.de

Das letzte halbe Jahr war geprägt von Virus und Verhaltensregeln, so auch die Vorbereitung und Durchführung der Vertreterversammlung in diesem Jahr. Unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Lage und der vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln fand letztlich die Vertreterversammlung im vorgesehenen Zeitrahmen am 30. Juni statt. Das Kongresshotel in Potsdam bot optimale Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Versammlung.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_vv_2020.jpgGemäß Tagesordnung eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Meyer die Vertreterversammlung, stellte sodann die Beschlussfähigkeit fest und benannte Schriftführer sowie Stimmenzähler. Danach folgten die Ausführungen zu Jahresabschluss 2019 sowie Geschäfts- und Lagebericht durch die Mitglieder des Vorstandes, Herrn Pludra und Herrn Boshold. Dem Bericht des Aufsichtsrates, vorgetragen von Herrn Meyer, schlossen sich die Erläuterungen von Herrn Ohme vom Prüfungsverband an, so zu wirtschaftlicher Lage, Vermögenslage, Ertragslage, Risikokennzahlen und Prüfungsergebnis zum Jahresabschluss 2019, mit positivem Rück- und Ausblick sowie expliziter Erwähnung des uneingeschränkten Prüfungsvermerks.

Unmittelbar danach würdigte Herr Ohme, als Vertreter des Verbandes Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, das langjährige Engagement von Herrn Meyer als Aufsichtsratsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender mit der Ehrennadel des Verbandes in Silber. Im Anschluss wurden die Beschlüsse zum Jahresabschluss 2019 von den Vertretern gefasst sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Bei der turnusmäßigen Wahl erhielten die langjährigen Aufsichtsratsmitglieder Frau Kathrin Busse-Suppé und Herr Steffen Linke erneut das Vertrauen der Vertreter und wurden wieder in den Aufsichtsrat gewählt. Für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Herrn Klaus Meyer stellte sich Frau Delia Kraaß den Vertretern vor und wurde mehrheitlich neu in den Aufsichtsrat gewählt. Nach den abschließenden Worten des offiziellen Teils der Vertreterversammlung nutzten alter und neuer Aufsichtsrat sowie der Vorstand die Gunst der Stunde und verabschiedeten sich im offiziellen Rahmen von Herrn Meyer, verbunden mit dem Dank für die kritisch konstruktiven Jahre der Zusammenarbeit.

Der aktuelle Geschäfts- und Lagebericht zum Download

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2019 lockte der Genossenschaftsball der PWG 1956 eG bereits zum 13. Mal Mitglieder und deren Angehörigen sowie Geschäftspartner und Freunde an den Templiner See. Wie die Jahre zuvor, herrschte auch dieses Mal eine ausgelassene Stimmung im traditionellen Veranstaltungsort, dem Kongresshotel in Potsdam.

 

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_ball_1.jpgZum neuen Konzept gehörte dieses Jahr das Angebot von Flanierkarten sowie der Discofloor mit DJ P.Haendler, was von allen Gästen positiv angenommen wurde. Eröffnet wurde der Abend vom Sprecher des Vorstandes, Herrn Matthias Pludra. Oberbürgermeister Herr Mike Schubert, bereits zum vierten Mal Gast bei unserem Ball, richtete ebenfalls einige Grußworte an die Gäste. Nach dem einladenden Essen vom Buffet, mit Spezialitäten aus der brandenburgischen Küche, konnten sich die Ballgäste auf ein buntes Programm mit Showeinlagen und musikalischen Highlights freuen. Durch den Abend führten, wie gewohnt perfekt, Frau Yvonne Flierl und Frau Andrea Kracht, Mitarbeiterin der PWG 1956 eG. Eröffnet wurde der Tanzabend ganz klassisch mit einem Walzer, gespielt von der Dance & Showband unter der Leitung von Andreas van Haselberg.

Als erstes Showhighlight konnte der Potsdamer Songwriter, Musiker und Produzenten der erfolgreichen Ostband „Petra Ziegler & the Smokings“, Andreas Schulte auf der Bühne begrüßt werden. Er lud die Gäste auf eine musikalische Reise in die Welt des Glamours, des British Attitude und des Rock ‘n Roll, mit seinem „Tribute to Elton John“ ein. Später am Abend begeisterte er die Gäste noch ein zweites Mal mit seiner unverwechselbaren Stimme. Für die Überraschung des Abends sorgte das Duett Andreas Schulte und die Moderatorin Yvonne Flierl mit dem Song „Don`t go breaking my heart“ Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Tanzpaares Jelena Kölble & Partner, die mit ihrer Darbietung die Gäste verzauberten. Wer neben den klassischen Tänzen Wiener Walzer und Rumba auch die moderne Musik suchte, konnte sich im Discobereich zu den Beats von DJ P. Haendler mitreißen lassen.

Die traditionelle Tombola lockte wieder mit attraktiven Preisen. Der Hauptgewinner konnte sich über einen Wochenendausflug mit einem Mini Cooper inkl. Candle Light Dinner freuen, der 2. Platz bekam ein Jochen-Schweitzer-Gutschein für einen Städtetrip und der 3. Platz erhielt einen Gutschein für ein musikalisches Highlight im Potsdamer Nikolaisaal. Auch über die vielen weiteren kleinen Preise freuten sich die Gewinner. Die Erlöse der Tombola - 1.500 Euro - gingen dieses Jahr an die Organisation „KINDER(ar)MUT“. Dies ist ein Netzwerk, dass sich gegen Kinderarmut einsetzt, da in Deutschland jedes fünfte Kind und in Brandenburg jedes vierte Kind von Kinderarmut betroffen ist. Mit ihren Projekten unterstützen sie zum einen direkt benachteiligte Kinder und Jugendliche und deren Familien. Für den späten Hunger war ebenfalls gesorgt, serviert wurde der All-Time-Favorite, die Currywurst. Natürlich gab es auch was Süßes. Im Anschluss an die Verlosung und Preisverleihung sorgte die Showband und der DJ nochmals für ausgelassene Stimmung zum Tanzen und so endete die gelungene Ballnacht erst in den frühen Morgenstunden.

 

Für die Bebauung des sogenannten Blockes III in der Potsdamer Mitte sind die Entscheidungen gefallen. Die Wohnungsgenossenschaften „Karl Marx“ und PWG 1956 sowie mehrere Einzelinvestoren wurden für die 9 Lose von einer Auswahlkommission, die mit Vertretern aus den Faktionen der Stadtverordnetenversammlung, Fachgutachtern und Mitgliedern des Gestaltungsrates sowie der Stadtverwaltung und des Sanierungsträgers besetzt war, auserkoren.

Die Planung für die Schloßstraße 5-7Die PWG 1956 eG hatte im März 2018 den Zuschlag für das Los 9, die Schloßstraße 5-7, erhalten. Als einer der Leitbauten wird die Schloßstraße 7, der sogenannte „Plögersche Gasthof“, neben der nach historischem Vorbild zugestaltenden Fassade mit einem besonderen Nutzungskonzept aufwarten. Dazu gehören gastronomische Nutzungen sowie Gewerbeflächen, die Vereine und Verbände als Bildungs- und Kultureinrichtung nutzen sollen. Im 2. Obergeschoss und im Dachgeschoss werden familiengerechte, großflächige Wohnungen angeboten. Das Wohnungsangebot wird durch kleinere Wohnungen in der benachbarten Schloßstraße 5 ergänzt. Im Sinne des genossenschaftlichen Auftrages werden die Wohnungen sozialverträglich zu einem Mietpreis von 10% unter dem Mietspiegel angeboten. Das Erdgeschoss soll als Galerie und das Hofgebäude als dazugehöriges Atelier angeboten werden. (Bei der Schloßstraße 6 handelt es sich lediglich um eine 60 cm breite Fuge, da der historische Grundriss der Schloßstraße 7 von der Friedrich-Ebert-Straße her verschoben werden musste.)

So wird die Eckbebauung Am Alten Markt 17 / Schloßstraße 1-3 aussehenNachdem die vorbereitenden Gespräche mit dem Bestbieter für das Los 7 (Am Alten Markt 17, Schloßstraße 1-3) wegen unterschiedlicher Vorstellungen zur Umsetzung des Vorhabens einvernehmlich im Juli 2018 beendet wurden, war der Weg frei für die PWG 1956 eG – den zweitplatzierten Bewerber und damit ersten Nachrücker im Verfahren. Bei dem Eckgebäude Am Alten Markt 17 wird die historische Fassade als sogenannte Leitfassade rekonstruiert. Für die Bebauung der Parzelle Schloßstraße 1-3 hat die PWG 1956 eG auf Empfehlung der Auswahlkommission ihre Pläne noch einmal überarbeitet und vier Entwürfe zur Auswahl vorgelegt. Die Auswahlkommission hat sich am 4. Oktober 2018 für den Entwurf B ausgesprochen. Das Integrierte Leitbautenkonzept sieht als Nutzung hauptsächlich Wohnen ergänzt durch Gastronomie und Einzelhandel/Dienstleistung in den Erdgeschossen vor.

In den nächsten Schritten werden nun für den Block III die Entwurfsplanung sowie der Bauantrag erarbeitet. Es wird weiterhin von einem Baubeginn für die Hochbaumaßnahmen ab Mitte 2019 ausgegangen. Im Block III werden rund 80 Prozent der Gesamtnutzungsfläche von Genossenschaften bebaut. Mit Los 7 sowie Los 9 ist die PWG 1956 eG Bauherr beider Leitfassaden. Die Wohnungsbaugenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam eG hatte den Zuschlag für Los 1 und Los 5 erhalten.

Wir bringen Bewegung in die Wohnung – und die Kosten trägt die Pflegeversicherung

Brauchen Sie einen Menschen, der Sie regelmäßig zu Hause besucht? Zum Reden, Spazierengehen, Begleitung beim Einkauf? Oder möchten Sie in der Wohnung mit jemandem gemeinsam Sport machen, um wieder mehr Kräfte zu bekommen und etwas selbstständiger den Alltag zu meistern? Dann kann Ihnen ein ehrenamtlicher Gesundheitsbuddy helfen.

Rund 50 Männer und Frauen sind seit drei Jahren als Gesundheitsbuddy in Potsdam unterwegs und haben schon über 4.800 Stunden Hausbesuche durchgeführt. Die Kosten trägt seit 2015 die Pflegeversicherung, schon ab Pflegegrad 1. Jeden Monat stehen jedem pflegebedürftigen Menschen für solche Hausbesuche zusätzlich zum Pflegegeld 125 € zur Verfügung. Dieses Geld wird nicht ausgezahlt, aber es verfällt, wenn es nicht genutzt wird. Wenn Sie die Unterstützung durch einen Gesundheitsbuddy wünschen, dann melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gern unverbindlich.

Gerontologin Gisela Gehrmann - Selbstbewusst altern in Europa e.V.

Charlottenstraße 19, 14467 Potsdam

Telefon: 0331- 6207973

Email: info@gesundheitsbuddy-in-potsdam.de

www.gesundheitsbuddy-in-potsdam.de