Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Aktuelles

 

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INNENHOF : WOHNHOF : LEBENSWELT

Genossenschaftliche Wohn- und Lebensräume für Kinder und Familien

Innenhöfe, Gärten und Freiflächen erweitern neben der Wohnung als Außenwohnräume die genossenschaftliche Lebenswelt. Für viele Mitglieder bieten sie Erholungs- und Ruhebereiche aber auch Möglichkeiten für Sport und zum Gärtnern. Etliche Flächen bieten sich aber noch für neue Nutzungen an. Deshalb wollen wir im Rahmen des Potsdamer Genossenschaftstages 2021 gemeinsam mit Ihnen erkunden, wie die Flächen für Kinder und Familien attraktiv gestaltet werden können. So sollen Kinder angeregt werden, ihre Nachbarschaften aktiv mitzugestalten.

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen!

Weitere Infos und Infos zur Anmeldung hier:

Unsere Veranstaltungen in der Gemeinschaftspflege

Bitte erkundigen Sie sich bitte unter den angegebenen Kontaktdaten bzw. bei Frau Beichler unter Tel. 0331-971 65-42, welche Veranstaltungen und Kurse wegen der Corona-Pandemie stattfinden können!

Regelmäßige Veranstaltungen

PWG 1956 eG baut 50 Wohnungen

BergholzRehbrueckeWährend eines Informationsabends am 6. Juli hat die PWG 1956 eG Nachbarn und interessierte Anwohner sowie Vertreter der Gemeinde über ein Wohnungsbauvorhaben in Bergholz-Rehbrücke informiert. Den etwa 60 Besuchern der Veranstaltung standen vor Ort die Architekten, die Bauunternehmen und die Vertreter der Genossenschaften Rede und Antwort. Vorgestellt wurden das Bauprojekt und der geplante Bauablauf. Zahlreiche Fragen der Gäste bezogen sich auf die Ausstattung der Wohnungen, die Umfeldgestaltung und die Höhe der Nutzungsentgelte.

Die traditionsreiche Potsdamer Wohnungsgenossenschaft baut in Bergholz-Rehbrücke, einer Nachbargemeinde von Potsdam, neue Wohnungen. In der Leibnizstraße 99 entstehen fünfzig genossenschaftliche Wohnungen. Die Baugenehmigung wurde bereits erteilt. Matthias Pludra, Vorstand der Genossenschaft, berichtete: „Wir wurden in der Gemeinde mit offenen Armen empfangen. Ich hatte den Eindruck, dass alle Beteiligten den Bau von genossenschaftlichen Wohnungen in Bergholz-Rehbrücke begrüßten und ermöglichen wollten. In kooperativer Weise wurden wir bei den Planungen unterstützt. Vor allem konnten wir uns über ein reibungsloses und schnelles Verfahren zur Bearbeitung des Bauantrages freuen.“

In der eher von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägten Wohngegend entstehen sechs dreigeschoßige Gebäude, die in ihren Dimensionen der umgebenden Bebauung angepasst sind. Die Bauarbeiten beginnen im September dieses Jahres, der Hochbau soll – so der Plan der Genossenschaft – im Januar 2022 beendet sein. Im Herbst 2022 werden die ersten Bewohner einziehen können. Zum Jahreswechsel werde auch die Arbeiten im Wohnumfeld abgeschlossen sein.

Angeboten werden nach Fertigstellung 27 Zwei-Raum-Wohnungen, 22 Drei-Raum-Wohnungen und ein Ein-Raum-Appartement. Jede Wohnung wird über einen Balkon bzw. die im Erdgeschoss über eine Terrasse verfügen. Alle Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei geplant. Auf dem Grundstück werden ein Spielplatz für Kleinkinder und pro Wohnung je ein Stellplatz errichtet. Das Wohnungsangebot richtet sich vor allem an die Mitglieder der Genossenschaft, aber auch an ältere Bewohner der Gemeinde Bergholz-Rehbrücke. Klaus-Dieter Boshold, Vorstand der Genossenschaft, erläuterte das Angebot an die Nachbarn: „Bei unseren Planungen haben wir erfahren, dass es nicht wenige ältere Einheimische gibt, die ihr Einfamilienhaus aufgeben, aber nicht ihren Wohnort verlassen wollen. Ihnen bieten wir mit diesem Wohnprojekt barrierefreie Wohnungen in der heimatlichen Umgebung an. Bereits jetzt liegen zahlreiche Wohnungsbewerbungen und Anfragen vor. Zu einem Drittel kommen die Interessenten aus der Gemeinde Bergholz-Rehbrücke. Andere wohnen in Potsdam und im nahen Umland.“

Die Genossenschaft investiert in das Projekt etwa 15 Millionen Euro. Bei der Finanzierung nimmt sie Förderkredite und Zuschüsse der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen in Anspruch. Die Höhe der Nutzungsentgelte richtet sich nach den tatsächlichen Herstellungskosten und wird voraussichtlich zwischen 9,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_vv_2021_1.jpgDie Vorbereitung und Durchführung der Vertreterversammlung stand wie unsere gesamte Geschäftstätigkeit im vergangenen Jahr ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Letztlich konnten wir auch in diesem Jahr die Vertreterversammlung unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln als Präsenzveranstaltung durchführen. Das Kongresshotel in Potsdam bot am 22. Juni 2021 optimale Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Ablauf.

Gemäß Tagesordnung eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Huhn die Vertreterversammlung, stellte die Beschlussfähigkeit fest und benannte Schriftführer sowie Stimmenzähler. Danach folgten die Ausführungen zu Jahresabschluss 2020 sowie Geschäfts- und Lagebericht durch die Mitglieder des Vorstandes, Herrn Pludra und Herrn Boshold sowie der Bericht des Aufsichtsrates, vorgetragen von Herrn Huhn. Herr Ohme vom Prüfungsverband wies auf den uneingeschränkten Prüfungsvermerk für den Jahresabschluss 2020 hin und gab weitere Erläuterungen zu wirtschaftlicher Lage, Vermögenslage, Ertragslage und Risikokennzahlen unserer Genossenschaft. Im Anschluss wurden die Beschlüsse zum Jahresabschluss 2020 von den Vertretern gefasst sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_vv_2021_2.jpgBei der turnusmäßigen Wahl erhielten die langjährigen Aufsichtsratsmitglieder Herr Arne Huhn und Herr Johannes Rütenik erneut das Vertrauen der Vertreter und wurden wieder in den Aufsichtsrat gewählt. Mit dem Abschluss der Vertreterversammlung endete auch die Tätigkeit von Herrn Wolfram Gay im Vorstand der Genossenschaft. Als Sprecher des Vorstandes war Herr Gay von 2003 bis 2018 tätig, danach als nebenamtliches Vorstandsmitglied für die Belange der Spareinrichtung zuständig.

Den von der Vertreterversammlung bestätigten Geschäfts- und Lagebericht finden Sie hier.

Es geht voran in der Potsdamer Mitte. Für das Karree zwischen Friedrich-Ebert-Straße, Erika-Wolf-Straße, Alter Markt und Anna-Zielenziger-Straße hat im Beisein von Oberbürgermeister Mike Schubert und dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Pete Heuer am 14. Juni 2021 die Grundsteinlegung stattgefunden.

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Foto: Benjamin Maltry

Die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam eG und die PWG 1956 eG sind für 80 % der zubebauenden Fläche in diesem Karree, dem Block III, zuständig. Mit der Rekonstruktion der historischen Straßenzüge und den sogenannten Leitbauten, deren Fassaden dem historischen Original möglichst nahe kommen, wird die Potsdamer Mitte wieder erlebbar sein. Die PWG 1956 eG errichtet auf zwei Flächen (Anna-Zielenziger-Str. 6, 7 sowie Alter Markt 3 / Anna-Zielenziger-Straße 1-3 insgesamt 28 familiengerechte Wohnungen, Geschäfte sowie gastronomische Einrichtungen und Räume für Bildungs- und Kultureinrichtungen. Der Baufortschritt wird in den nächsten Monaten mit Beginn des Hochbaus für jeden interessierten Potsdamer und Gast sichtbar werden. Und die Bauherren sind weiterhin optimistisch, dass bis Ende 2023 das gesamte Quartier fertiggestellt werden kann.

Weitere Bilder von der Grundsteinlegung sowie von der Baustelle finden Sie in unserer Bildergalerie.

Die die lokale Presse berichtete ebenfalls über die Grundsteinkegung:

Märkische Allgemeine, 15. Juni 2021

Potsdamer Neueste Nachrichten, 15. Juni 2021

Hier können Sie den Baufortschritt über die Webcam der Agentur Medienlabor live verfolgen:
Aktuellstes Foto der Baustelle
Aktuelles Zeitraffervideo der Baustelle

ProCurand Sozial Service und neuer Ambulanter Dienst
Im Französischen Quartier 7 in der Potsdamer Innenstadt berät der ProCurand Sozial-Service die Mieter*innen der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG, Senior*innen und andere Ratsuchende in allen Fragen rund um Gesundheit, Pflege und Sozialem - selbstverständlich kostenlos und in entspannter Atmosphäre. Seit Oktober ist außerdem der Ambulante Dienst der ProCurand dort tätig und hat noch freie Kapazitäten!

Ob es um den Pflegegrad geht, die Installation eines Hausnotrufes, den seniorengerechten Umbau der Wohnung, Finanzierungsmöglichkeiten in der Pflege oder Beratung zur Beantragung von Zuschüssen zur Wohnraumanpassung - beim ProCurand Sozial Service Potsdam wird Ratsuchenden geholfen. Die Erfahrung aus zwei weiteren Quartierszentren in Berlin zeigt, dass gerade ältere und alleinstehende Menschen sich oftmals im „Dschungel der Hilfsangebote“ nicht zurechtfinden. Sie sind froh, Antworten auf Fragen, wie “Was passiert, wenn ich Hilfe im Haushalt, bei Besorgungen oder bei der Körperpflege brauche?“, zu bekommen.

Hilfe in schwierigen Lebenslagen: Sozialkoordinatorin Janin Anschütz unterstützt beim Ausfüllen von Anträgen, die bei Pflege- und Krankenkassen sowie anderen Kostenträgern eingereicht werden müssen. Für jede individuelle Fragestellung kennt sie Lösungen und Antworten. „Viele Angehörige fühlen sich allein gelassen und sind überfordert mit den komplexen Anträgen für Gesundheits- und Pflegeleistungen. Genau da setzen wir an. Die Mieter*innen unserer kooperierenden Wohnungsgesellschaften geben uns durchweg sehr positive Rückmeldungen, obwohl die Corona-Krise uns viele, wenn natürlich auch nötige, Auflagen beschert hat“, berichtet Janin Anschütz.

Verständliche Antworten zu allen sozialen Fragen: Für Mieter*innen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und einen Rollator oder Rollstuhl benutzen, ist barrierefreie Wohnraumanpassung ein wichtiges Thema. Auch hierzu informiert Sozialarbeiterin Janin Anschütz und berät, welche Ausbaumöglichkeiten und finanziellen Zuschüsse es gibt. Zu festen Zeiten vor Ort. Als besonderen Service besucht sie die Mieter*innen auch in ihrem Zuhause. Hierzu reicht ein Anruf, ein Fax oder eine E-Mail zur Terminvereinbarung.

Ambulanter Pflegedienst der ProCurand: Im Oktober 2020 hat die ProCurand ihr Angebot für alle Mieter*innen der PWG erweitert und hat in den Räumen Französisches Quartier 7 einen Ambulanten Pflegedienst eröffnet. Das Team um Pflegedienstleitung Nicole Ehle und stellv. Pflegedienstleitung Xenia Neumann freut sich auf neue Kund*innen und steht für Fragen persönlich oder telefonisch sehr gern zur Verfügung.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_procurand_team.jpgDas Team im FQ 7: v.l.n.r. Janin Anschütz, Nicole Ehle, Xenia Neumann & Maja Kovijanic (Foto: Prourand)

 

 

 

ProCurand Sozial-Service Potsdam
Im Französischen Quartier 7, 14467 Potsdam
Telefon: 0331-20109007
E-Mail: Sozialservice-potsdam@procurand.de - www.procurand.de
Sprechzeiten: Montag 08:00 - 15:00 Uhr Freitag 07:00 - 12:00 Uhr Telefonisch ist der ProCurand Sozial Service von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen.
 
ProCurand Ambulante Pflege Potsdam
Im Französischen Quartier 7, 14467 Potsdam
Telefon: 0331-20109006
E-Mail: potsdam-ambulant-pdl@procurand.de

Die Einrichtung einer Spareinrichtung begründet sich auf eine mehr als hundertjährige genossenschaftliche Tradition. Die PWG 1956 eG hat diese Tradition Ende der 1990er Jahre wieder aufgenommen und in Vorstand, Aufsichtsrat und Vertreterversammlung diskutiert, bevor die Entscheidung zur Eröffnung der ersten Spareinrichtung im Land Brandenburg getroffen wurde. Nach einem langwierigen Genehmigungsverfahren waren Anfang 2001 auch die administrativen Voraussetzungen für den Betrieb einer Spareinrichtung geschaffen. Die feierliche Eröffnung fand am 2. Mai 2001, unter anderem im Beisein des damaligen Oberbürgermeisters Potsdams Matthias Platzeck, statt. Der offizielle Geschäftsbetrieb wurde dann am 7. Mai 2001 aufgenommen.

Die Erfolgsgeschichte der Spareinrichtung begann 2001. Die Idee, Spareinlagen in der eigenen Genossenschaft zu tätigen, überzeugte die Mitglieder von Beginn an und aktuell betragen die Spareinlagen über 67 Millionen Euro. Damit wurden die Erwartungen von Vorstand und Aufsichtsrat weit übertroffen. Die PWG 1956 eG ist im Land Brandenburg weiterhin die einzige Wohnungsgenossenschaft, die ihren Mitgliedern eine derartige Dienstleistung anbietet. Das erreichte Spareinlagenvolumen bestärkt die Verantwortlichen in der Überzeugung, den richtigen Weg beschritten zu haben. In der Vorbereitungs- und Eröffnungsphase hatte Wilhelm Willgeroth als Vorstandsvorsitzender die Entwicklung der Spareinrichtung mit seiner Beharrlichkeit maßgeblich mitgeprägt. Unter Führung des Vorstandes und mit den engagierten Mitarbeitern wird nun seit 20 Jahren die Erfolgsgeschichte kontinuierlich fortgeschrieben. Jedes Mitglied hat durch die Inanspruchnahme der Spareinrichtung doppelten Nutzen. Die Mitglieder erhalten Zinsen für ihre Einlagen, die teilweise über dem Niveau des Marktes liegen. Zweitens ist die Genossenschaft durch die Spareinlagen nicht auf teureres Fremdkapital angewiesen und die Genossenschaft investiert die bei ihr unterhaltenen Spareinlagen ausschließlich im eigenen Immobilienbesitz. Damit können im Sinne der genossenschaftlichen Selbsthilfe und der Förderung der Mitglieder günstige Nutzungsgebühren und gut ausgestattete Wohnungen gewährleistet werden.

Sparen können in der genossenschaftlichen Spareinrichtung alle Mitglieder und deren Angehörige gemäß § 15 Abgabenordnung. Der Kundenstamm ist regional begrenzt. Die Geldgeschäfte beschränken sich ausschließlich auf das Einlagengeschäft, das heißt rund um das Sparbuch. Die Vergabe von Bankkrediten oder gar die Anlage des Sparkapitals in spekulativen Wertpapieren ist ausdrücklich untersagt. Der Gedanke der Sicherheit der Einlagen spielt bei den Sparkunden eine große Rolle. Die PWG 1956 eG erfüllt selbstverständlich alle gesetzlichen Auflagen, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vorgegeben und regelmäßig überprüft werden. Bei der jährlichen Wirtschaftsprüfung gehört die Spareinrichtung ebenso zu den Prüfungsschwerpunkten. Die Genossenschaft hat sich außerdem dem Selbsthilfefonds zur Sicherung von Spareinlagen von Wohnungsgenossenschaften beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. angeschlossen. Der Wert des Anlagevermögens, d.h. vor allem des Gebäudebestandes, garantiert die Sicherheit der Spareinlagen zusätzlich. Bedingungen und Konditionen der Spareinrichtungen werden regelmäßig (z.B. 2010, 2015, 2019) von der Stiftung Warentest eingeschätzt und verglichen. Sie stellt den Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung durchweg ein positives Gesamturteil aus, verweist auf die guten Zinsangebote, die regelmäßig über denen der Banken liegen, und auf die Sicherheit der Sparanlagen. Zu den untersuchten Genossenschaften gehörte auch die PWG 1956 eG. Im Internetportal Tagesgeldvergleich.net wurden zuletzt im März 2021 die Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung getestet. Dabei hat unsere Genossenschaft in der Kategorie „Jugendprodukte“ den 1. Platz belegt.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_balkonkonzerte.jpgWenzel Benn (Saxophon) und Thomas Kiesner (Gitarre) traten am 6. März 2021 beim 1. Balkonkonzert unserer Genossenschaft in Kooperation mit dem sans titre e.V. auf. Sie spielten im Innenhofbereich des Französischen Quartiers muntere Popsongs, Jazziges und selbst Komponiertes. Es gehört zum Selbstverständnis der PWG 1956 eG, außer günstigem Wohnraum auch Angebote im kulturellen Bereich für ihre Mitglieder zu schaffen. „Das Kunsthaus sans titre ist Mitglied der Genossenschaft und fühlt sich ihr verbunden“, so die 2. Vorsitzende des sans titre e.V., Tuulia Faber.

Die Konzerte wurden im Frühjahr und Frühsommer 2021 mit verschiedenen Künstlern fortgesetzt. Anbei einige Links:

Hofkonzert in der Galileistraße 1-17
Hofkonzert Robert Baberke Straße
Hofkonzert Zeppelinstraße/Havelbucht
Hofkonzert im Behlerthof
Hofkonzert im Weidenhof 1-7
Hofkonzert am Jagenstein 21

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Der Baustart naht! Die Baugenehmigungen für die vier Häuser der Lose 7 und 9 sind Ende November 2020, nach fast anderthalbjährlicher Bearbeitungszeit, gerade noch rechtzeitig zum geplanten Baustart eingetroffen. Die Gebäude Alter Markt 3, Anna-Zielenziger-Straße 1-3 sowie Anna-Zielenziger-Straße 6 und 7 wurden, so, wie durch unsere Architekten entworfen, von der Bauaufsicht genehmigt. Naturgemäß gibt es einige Auflagen, die einzuhalten sind, zum Beispiel aus dem Bereich der Denkmalpflege (für die Leitfassaden der beiden Eckgebäude). Diese sind aber weitestgehend umsetzbar bzw. werden in enger Abstimmung zwischen den Architekten und der Behörde gelöst. Wer in den letzten Wochen durch die Potsdamer Innenstadt gelaufen ist, konnte sehen, wie die gemeinsame Baugrube Formen annahm. Die baugrubenumschließende Spundwand wurde eingebaut und der anstehende Boden wurde bis 50 cm über dem Grundwasserstand ausgehoben. Der nächste Schritt ist die Grundwasserabsenkung, für die man schon die grünen Rohrleitungen erkennen kann, die das abgepumpte Wasser in die Havel leiten werden. Nach der Absenkung wird bis Ende Februar die Baugrube auf die endgültige Tiefe ausgehoben.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_potsdamer_mitte.jpgIm Zuge der Erdarbeiten wurden im Herbst 2020 noch diverse historische Brunnen entdeckt, für die jeweils einzeln und lokal das Grundwasser abgesenkt werden musste, damit die Brunnen bis zum Boden durch die Fachleute untersucht und dokumentiert werden konnten. Dank der Motivation aller Beteiligten (Behörde, Planer und Baufirmen) konnten diese Arbeiten auch noch vor dem Baustart der Gebäude durchgeführt werden. Wir sind nun guter Hoffnung, dass der abschließende Bodenaushub ohne weitere Funde und somit ohne terminliche Störungen ausgeführt werden kann. Ab April 2021 entstehen dann die ersten Gebäude auf dem Baufeld Block III. 4 der 6 Bauherren haben sich auf eine gemeinsame Baufirma verständigen können und mit der Ed. Züblin AG eines der deutschlandweit renommiertesten Bauunternehmen beauftragt. Es wird mit einer Rohbauzeit von mindestens 12 Monaten gerechnet, der gleichzeitige Bau von 14 Häusern und einer Tiefgarage, deren unterste Ebenen alle im Grundwasser stehen, stellt eine logistische Herausforderung dar. Mit der Ed. Züblin AG als Baufirma sind wir sehr optimistisch, hier einen verlässlichen und kompetenten Partner für diese anspruchsvolle Aufgabe gefunden zu haben. Die nächsten Schritte für die PWG sind nun, die Ausschreibungen für die restlichen Bauleistungen, u. a. für die Haustechnik, die Sandsteinfassaden und die Ausbauarbeiten, zu versenden, damit diese im Anschluss zu den Rohbauarbeiten starten können. Eine Fertigstellung der Gebäude wird weiterhin für Mitte 2023 angestrebt.