Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Aktuelles

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PWG feierte Richtfest und lud Mitglieder zum Tag der offenen Baustelle in die Anna-Zielenziger-Straße ein

Die neue Potsdamer Mitte nimmt dank der PWG immer mehr Gestalt an: Am 21. Oktober feierte unsere Genossenschaft gemeinsam mit CG VOGEL ARCHITEKTEN, den Bauherren der Lose 6 und 8, Richtfest auf der derzeit größten Baustelle der Potsdamer Innenstadt. In Anwesenheit von Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert wurde der Meilenstein für die Gebäude direkt am Alten Markt stellvertretend vor und im Plögerschen Gasthof, Ecke Friedrich-Ebert-/Anna-Zieleniger-Straße, zelebriert.

Nur einen Tag später hatten unsere Mitglieder die Möglichkeit, bei einem Tag der offenen Baustelle sich selbst einen Eindruck vom Baufortschritt im sogenannten Block III zu machen. Entlang der neuen Anna-Zielenziger-Straße, direkt gegenüber dem Potsdamer Stadtschloss, wurden eigens dafür die noch im Bau befindlichen Gebäude geöffnet. Mehr als 800 Potsdamer folgten der Einladung und flanierten durch die Räume, in denen in naher Zukunft Menschen leben, arbeiten, speisen und Kunst genießen werden. Besonders begehrt waren die fachkundig geführten Touren über die Baustelle, die die interessierten Besucher von der künftigen Tiefgarage durch die neuen Räumlichkeiten bis in den Innenhof der neuen Potsdamer Mitte geleiteten. Vier Wohn- und Geschäftshäuser errichtet die PWG in der Potsdamer Mitte direkt am Alten Markt. Hier entstehen 28 familiengerechte Wohnungen, acht Gewerbeeinheiten sowie fünf Flächen für die gastronomische Nutzung. Geplant sind zudem Räume für Bildungs- und Kultureinrichtungen. Eine Ausstellung beim Tag der offenen Baustelle ließ die Besucher einen Blick zurück und nach vorn werfen. Reproduktionen alter Fotografien veranschaulichten, wie die ehemalige Schloßstraße einst aussah. Die ursprünglichen Gebäude entstanden zwischen 1750 bis 1754 im Zuge der Stadtverschönerung unter Friedrich II. In der Nacht von Potsdam am 14. April 1945 wurden sie zerstört beziehungsweise schwer beschädigt und später abgetragen. Welches Erscheinungsbild die Neubauten haben werden, stellten dagegen Visualisierungen der neuen Gebäude dar. So werden die Fassaden des Plögerschen Gasthofs an der Anna-Zielenziger-Straße 7 und des Eckhauses am Alten Markt 3 nach historischem Vorbild rekonstruiert. Ein Film zeigte zudem die laufenden Restaurierungsarbeiten an den acht Sandstein-Figuren für den neuen Plögerschen Gasthof, die nach Abschluss der Bauarbeiten wieder die Attika zieren sollen.

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MAZ und PNN berichteten:

Märkische Allgemeine +, 22. Oktober 2022

Potsdamer Neueste Nachrichten, 21. Oktober 2022

Unser Neubau in der Leibnizstraße 99-109 in 14558 Nuthetal ist zum Beginn 2023 bezugsfertig.

Hinter dem Autohaus-Röhr erstrecken sich nunmehr sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 48 Wohnungen und dazugehörigen Stellplätzen.

Ab dem 01.01.2023 kann eine der neuen Wohnungen Ihr neues Zuhause sein.

Eckdaten zu den Wohnungen:

  • 2, 2+ und 4 Raumwohnungen - zwischen 54,91 m² - 130,81 m²
  • innenliegende Bäder mit Badewanne (Erdgeschoss mit Dusche)
  • Fußbodenheizung in der gesamten Wohnung inklusive Badezimmer
  • Abstellkammer in der Wohnung
  • elektrische Rollläden in der gesamten Wohnung
  • jede Wohnung verfügt über einen Balkon; Erdgeschosswohnungen über eine Terrasse
  • separater ebenerdiger Fahrradabstellraum
  • Spielplatz auf dem eigenen Gelände
  • 11,00 € Kaltmiete zzgl. Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung
  • garantierter Stellplatz zu jeder Wohnung (30,00 € / Monat separat anzumieten bei Bedarf)

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Ansprechpartner zu den Sprechzeiten:
Montag:08:00 bis 10:00 Uhr
Dienstag:15:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch Nach Vereinbarung
Donnerstag:14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 bis 10:00 Uhr

Servicebüro Potsdam Am Stern/Drewitz
E-Mail: stern@pwg1956.de
Telefon: 0331/97165-16 oder 19

Die Vorbereitung und Durchführung der Vertreterversammlung stand auch in diesem Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie. Unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln wurden die Vertretervorgespräche im Hotel Mercure und die Vertreterversammlung im Kongresshotel als Präsenzveranstaltung durchgeführt.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_vv_2022_1.jpgGemäß Tagesordnung eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Arne Huhn die Vertreterversammlung, stellte die Beschlussfähigkeit fest und benannte Schriftführer sowie Stimmenzähler. Danach folgten die Erläuterungen zum Jahresabschluss sowie Geschäfts- und Lagebericht durch die Mitglieder des Vorstandes Herrn Klaus-Dieter Boshold und Herrn Matthias Pludra. In Ergänzung zu diesen Ausführungen stellte von der Agentur für Bürger*innenbeteiligung und Kommunikation „Hier Mittenmang“ Frau Julia Spönemann die Ergebnisse ihrer Dialogangebote an die Mitglieder aus dem Jahr 2021 vor. Grundsätzlich sei die Meinung der angesprochenen Mitglieder von großer Wertschätzung gegenüber der „1956“ und Stolz auf das Erreichte geprägt. Als große Aufgabe und Herausforderung wird die Zuwendung der Genossenschaft zu den aktuellen Megatrends, wie Mobilität, Neue Wohnformen, Digitalisierung und Klimakrise gesehen. Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung unterstreicht noch einmal die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit diesen Zukunftsthemen. In der Tagesordnung der Vertreterversammlung folgte der Bericht des Aufsichtsrates, vorgetragen von Herrn Huhn. Anschließend gab Herr Ohme vom Prüfungsverband Erläuterungen zu wirtschaftlicher Lage, Vermögenslage, Ertragslage und den Risikokennzahlen, die sich für unsere Genossenschaft sehr positiv darstellen. Auch für den Jahresabschluss 2021 konnte wieder der uneingeschränkte Prüfungsvermerk erteilt werden.

Im Anschluss wurden die Beschlüsse zum Jahresabschluss 2021 von den Vertretern gefasst sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Bei der turnusmäßigen Wahl erhielten die langjährigen Aufsichtsratsmitglieder Herr Rüdiger Jessen und Herr René Weber erneut das Vertrauen der Vertreter und wurden wieder in den Aufsichtsrat gewählt.

Den von der Vertreterversammlung bestätigten Geschäftsbericht finden Sie hier.

Mit Abstand und Maske

Sehr geehrte Bewohner*innen, sehr geehrte Besucher*innen,

obwohl die Corona-Regeln in Brandenburg Anfang April 2022 massiv gelockert wurden, möchten wir uns der Euphorie nicht ohne Weiteres anschließen und beim Besucherverkehr in Geschäftsstelle, Spareinrichtung und Servicebüros nicht auf Bewährtes verzichten. Um die Infektions- und Ansteckungsgefahr zu minimieren, behalten wir Abstandsregeln und Maskenpflicht in den Räumlichkeiten der Genossenschaft bei.

Ferner bitten wir Sie, persönliche Kontakte auf wesentliche Angelegenheiten zu beschränken und einen persönlichen Termin in der Geschäftsstelle und in den Servicebüros vorab per Telefon, Fax oder E-Mail zu vereinbaren. Mit dieser Verfahrensweise werden Wartezeiten ebenso verringert wie das Infektionsrisiko.

Der Besucherverkehr in der Spareinrichtung findet unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln mit Maske statt. Wir bitten Sie, Ihre persönliche Präsenz auch hier auf ein Minimum zu reduzieren. Selbstverständlich ist die Spareinrichtung telefonisch zu den angegebenen Öffnungszeiten oder per E-Mail erreichbar.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute.

Freundlichst
Ihr PWG-Team

Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie unter anderem auf www.brandenburg.de

Unsere Veranstaltungen in der Gemeinschaftspflege

Bitte erkundigen Sie sich bitte unter den angegebenen Kontaktdaten bzw. bei Frau Beichler unter Tel. 0331-971 65-42, welche Veranstaltungen und Kurse wegen der Corona-Pandemie stattfinden können!

Regelmäßige Veranstaltungen

Halbzeit im neuen Quartier

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_richtfest_3.jpgFür das Neubauprojekt in der Leibnizstraße 99 in Bergholz-Rehbrücke hat die PWG 1956 am 30. März 2022 den Richtkranz aufgezogen. Die Genossenschaft baut in der Nachbargemeinde von Potsdam 48 neue Wohnungen. In der eher von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägten Wohngegend entstehen auf dem 8.300 m² großen Grundstück derzeit vier dreigeschossige Gebäude, die in ihren Dimensionen der umgebenden Bebauung angepasst sind. Die lockere Anordnung der Gebäude sowie großzügige, dem Grün vorbehaltene Gebäudezwischenräume widersprechen nicht dem für Bergholz-Rehbrücke typischen Eindruck des „Wohnen im Grünen“.

Die Bauarbeiten haben im Oktober 2021 begonnen. Mit dem Richtfest ist Halbzeit auf der Baustelle - die Fertigstellung wird im Herbst 2022 sein. Bereits Ende dieses Jahres werden dann die ersten Bewohner*innen einziehen können. „Durch den Einsatz von Fertigteilen und der daraus resultierenden kürzeren Bauzeit werden wir schon ein Jahr nach Baustart die ersten Bewohner im neuen Quartier begrüßen “, freut sich Matthias Pludra, Vorstandsmitglied der PWG 1956. Angeboten werden nach Fertigstellung 23 Zwei-Raum-Wohnungen, 22 Drei-Raum-Wohnungen, 2 Vier-Raum-Wohnungen sowie ein Ein-Raum-Appartement mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 3.600 m². Jede Wohnung wird über einen Balkon bzw. über eine Terrasse verfügen. Alle Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei geplant. Auf dem Grundstück werden zudem ein Spielplatz für Kleinkinder und pro Wohnung je ein Stellplatz errichtet. Etwa notwendige E-Ladesäulen werden nach Bedarf errichtet, die Infrastruktur dafür ist vorhanden.

Das Wohnungsangebot richtet sich grundsätzlich an alle Mitglieder der Genossenschaft, ist womöglich aber am interessantesten für Bewohner der Gemeinde Bergholz-Rehbrücke. „Im vergangenen Sommer haben wir unser Bauvorhaben der Nachbarschaft, interessierten Mitgliedern und der Gemeinde Nuthetal vorgestellt und wurden freundlich in Bergholz-Rehbrücke empfangen. Nun, ein Dreivierteljahr später, haben wir bereits die Halbzeit auf der Baustelle erreicht“, sagt Klaus-Dieter Boshold, Vorstand der Genossenschaft. Die PWG 1956 investiert in das Projekt etwa 15 Millionen Euro. Bei der Finanzierung nimmt sie Förderkredite und Zuschüsse der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen in Anspruch. So wird das Quartier durch ein eigenes Nahwärmenetz mittels eines Blockkraftheizwerks versorgt. Die Höhe der Nutzungsentgelte richtet sich nach den tatsächlichen Herstellungskosten und wird voraussichtlich zwischen 9,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen. Text: Anja Rütenik i. A. Projektkommunikation HAGENAU GmbH

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b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_weihnachten_1.jpgIn Anlehnung an die Hof- und Balkonkonzerte im Frühjahr und Frühsommer 2021 hatte die Genossenschaft im Dezember zu kurzweiligen, vorweihnachtlichen, coronakonformen Hofkonzerten eingeladen. Bei Livemusik vom (Damen-) Quartett BrassAppeal mit Saxophon, Tuba und Percussion sowie mit Glühwein und Bratwurst trotzten Mitglieder und Bewohner Corona und dem kalten Wetter und verbrachten einige schöne Momente.

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b_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_bauzaun_1.jpgUnsere Genossenschaft stellt ihre Pläne im sogenannten Block III vor. Seit Dezember 2021 können sich alle Potsdamer:innen sowie Besucher:innen der Landeshauptstadt am Bauzaun entlang der Baustelle am Alten Markt ein Bild von den Bauvorhaben der Genossenschaft in der Potsdamer Mitte machen. Auf rund 200 Metern Zaun an der Friedrich-Ebert-Straße, gegenüber dem Stadtschloss sowie neben der Nikolaikirche informiert die Schau zudem über den Werdegang der Genossenschaft und die Geschichte der Häuser, die an Ort und Stelle von der PWG 1956 eG teilweise nach historischem Vorbild wieder errichtet werden. „Wir freuen uns, den Potsdamern und allen Interessierten einen Einblick in unsere bisherige Arbeit und unsere Geschichte geben zu können. Mit unseren Bauvorhaben in der Potsdamer Mitte haben wir uns seit sechs Jahrzehnten aktiv an der städtebaulichen Entwicklung Potsdams beteiligt. Dazu zählt auch unser derzeitiges Projekt am Alten Markt“, sagt Matthias Pludra, Vorstand der Genossenschaft.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_bauzaun_2.jpgDie PWG 1956 eG errichtet in der Potsdamer Mitte, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadtschloss, zum Alten Markt und zur Nikolaikirche, vier Wohn- und Geschäftshäuser. Insgesamt entstehen entlang der Anna-Zielenziger-Straße 28 familiengerechte Wohnungen, acht Gewerbeeinheiten sowie fünf Flächen für die gastronomische Nutzung. Ebenso sind Räume für Bildungs- und Kultureinrichtungen geplant. Unterhalb des Karrees entsteht zudem eine Tiefgarage. Die Gebäude, die einst gegenüber des Stadtschlosses standen, wurden zwischen 1750 bis 1754 im Zuge der Stadtverschönerung unter Friedrich II. gebaut. In der Nacht von Potsdam am 14. April 1945 wurden sie zerstört bzw. schwer beschädigt und ihre Reste schließlich abgetragen.

Ein Abschnitt der Schau gibt Einblicke in die Entstehung der Gebäude, erläutert architekturgeschichtliche Aspekte und berichtet von den Bewohner:innen der einstigen Bürgerhäuser. Historische Aufnahmen aus der Sammlung des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte sowie Fotografien von Arwid Lagenpusch, der in den 50er-Jahren das vom Krieg zerstörte Potsdam mit seiner Kamera festhielt, runden den historischen Abriss ab. Dass die PWG 1956 eG bereits seit ihren Anfängen vor mehr als 65 Jahren maßgeblich das Stadtbild von Potsdam mitgeprägt hat, zeigt ein weiterer Teil der Ausstellung über ihre eigene Geschichte. Die Wohnungsgenossenschaft hat insbesondere auch in der Innenstadt zahlreiche innovative Bauvorhaben auf den Weg gebracht. Vorgestellt werden die wichtigsten Meilensteine der vergangenen Jahrzehnte sowie einige der spannendsten Projekte der Genossenschaft.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_bauzaun_4.jpgb_200_150_16777215_0_0_images_stories_content_pics_bauzaun_6.jpg

PWG 1956 eG gibt Vorgeschmack auf das künftige Quartier am Alten Markt

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_pom_sg21595.jpgEinen Vorgeschmack auf die künftige Belebung der Potsdamer Mitte am sogenannten Block III gewährte die PWG am 3. Oktober 2021. Bei einem Tag der offenen Baustelle konnten sich Mitglieder der Genossenschaft, Vertreter der Landeshauptstadt Potsdam, des Sanierungsträger Potsdam, Planungs- und Baubeteiligte, Geschäftspartner und Freunde der Genossenschaft aus nächster Nähe einen Eindruck vom Baugeschehen verschaffen. Entlang der neuen Anna-Zielenziger-Straße, direkt gegenüber dem Stadtschloss, wurde die Baustelle am Block III geöffnet. Mehr als 300 geladene Gäste ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, einen Blick auf die vier entstehenden Gebäude zu werfen, die derzeit von der PWG an der ehemaligen Schloßstraße gebaut werden. Die Bauherren und Planer informierten beim geselligen Beisammensein über die Pläne für die Häuser. Abgerundet wurde das Programm durch musikalische Begleitung und gastronomische Angebote, die die künftige Nutzung erahnen ließen. So konnten die Gäste unter anderem am einstigen und bald wieder neu errichteten Plögerschen Gasthof ein zünftiges „Plöger“-Bier genießen.

Die PWG errichtet in der Potsdamer Mitte, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Alten Markt und zur Nikolaikirche, vier Wohn- und Geschäftshäuser. Entlang der Anna-Zielenziger-Straße entstehen 28 familiengerechte Wohnungen, acht Gewerbeeinheiten sowie fünf Flächen für die gastronomische Nutzung. Ebenso sind Räume für Bildungs- und Kultureinrichtungen geplant. Unterhalb des Karrees wird zudem eine Tiefgarage errichtet. Die Gebäude entstanden einst zwischen 1750 bis 1754 im Zuge der Stadtverschönerung unter Friedrich II. Sie wurden in der Nacht von Potsdam am 14. April 1945 zerstört beziehungsweise schwer beschädigt und später abgetragen. Gemäß dem Leitbautenkonzept werden die Fassaden des neuen Plögerschen Gasthofs an der Anna-Zielenziger-Straße 7 und des Eckhauses am Alten Markt 3 nach historischem Vorbild rekonstruiert. Die Ausführung des Neubaus in der neuen Anna-Zielenziger-Straße 6 wird sich nicht an dem historischen Vorgänger orientieren, sondern in der Gestaltung neben dem Plögerschen Gasthof zurückhaltender auftreten. Der Neubau in der ehemaligen Schloßstraße 1-3 wird nach den Plänen ein großzügiges und repräsentatives Stadtpalais werden. Zusätzlich zu den vier Hauptgebäude, baut die PWG im Innenhof ein kleines Wohnhaus und ein pavillonartiges Galeriegebäude in Holzbauweise. Neben Wohnungen und Gastronomie entstehen in den vier Hauptgebäuden Büroräume, Räume für verschiedenste öffentliche Veranstaltungen, Flächen für Galerien und Gewerbe. Die 28 Wohnungen sollen sozialverträglich 10 Prozent unter dem ortsüblichen Mietpreis angeboten werden. Die gesamten Investitionskosten liegen bei rund 37 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Gebäude ist voraussichtlich Ende 2023. (Fotos: Stefan Gloede)

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