Ein Hauch von Glamour in der Anna-Zielenziger-Straße: Die „Art & Sip Lounge“ öffnet als erste gastronomische Einrichtung in den neuen Gewerberäumen in Potsdams Mitte
Die Kombination von Kunst und Genuss haben sich die Inhaber der „Art & Sip Lounge“ auf die Fahne geschrieben. Seit dem 24. April öffnen Claudia Goldschmidt und Laszlo Böttger immer mittwochs bis sonntags ab 13 Uhr ihre Tür der stilvoll eingerichteten Bar in der Anna-Zielenziger-Straße 3.
Zu sehen sind Malereien und Fotografien regionaler Künstlerinnen und Künstler, die die Gäste von allen Blickwinkeln aus in Augenschein nehmen können, während sie sich ein Glas von einem der über 100 Weine, Austern oder exquisite Käse- oder Wurstspezialitäten gönnen. Die Kunst an der Wand soll regelmäßig wechseln, es werde Verkostungen, glamouröse Dinner- und Swing-Abende im 20er-Jahre-Stil geben, kündigen die Gastronomen an.
Mehr (W)Einblicke gibt es in der kommenden Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift.
Susann Müller, 23. Mai 2025
Potsdams soziale Wohnungswirtschaft steht für bezahlbaren Wohnraum, Stabilität und sozialen Zusammenhalt in ihren Wohngebieten auch in Zeiten der Wenden und Krisen. Der diesjährige Sommerempfang des Arbeitskreises StadtSpuren stellte diese Werte in den Mittelpunkt.
Mit fast 200 Teilnehmenden aus Stadtpolitik, Stadtverwaltung, Verbänden, Vereinen und Initiativen wurde am 20. Mai im Treffpunkt Freizeit der Sommerempfang der sozialen Wohnungswirtschaft in Potsdam begangen.
Die Veranstaltung stellte die Werte in den Vordergrund, für die die Wohnungsbaugenossenschaften und das kommunale Wohnungsunternehmen ProPotsdam auch in Zeiten der Wenden und Krisen stehen. Auch bei fehlenden öffentlichen Fördergeldern und steigender Kosten für Neubau und Instandsetzungen stellen sie sozialen und bezahlbaren Wohnraum bereit. So sorgen sie für Stabilität und sozialen Zusammenhalt in ihren Wohngebieten und in der Landeshauptstadt. Die Redner des Abends griffen diese Gedanken auf.
„Trotz gestiegener Baukosten und gestiegenen Finanzierungskosten leistet die soziale Wohnungswirtschaft kontinuierlich wichtige Beiträge zur sozialen Wohnraumversorgung und zur nachhaltigen Quartiersentwicklung in Potsdam“, betonte Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH. „Mit verlässlichen Rahmenbedingungen und einer klaren Förderpolitik können wir gemeinsam auch zukünftig dringend benötigten bezahlbaren und generationsgerechten Wohnraum für die Potsdamer Wohnungssuchenden schaffen.“
„Die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum ist zentral für den sozialen Zusammenhalt“, ergänzte der Leiter der Landesgeschäftsstelle Potsdam des BBU Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., Matthias Brauner. „Unsere Mitgliedsunternehmen benötigen Rückhalt bei lokalen Akteuren, Verlässlichkeit bei der Wärmewende, wirtschaftliche Sicherheit und stabile Förderungen. Nur so können wir nachhaltig bauen, sanieren, Quartiere entwickeln und auch soziale Wärme spenden.“
„Es geht um das Wohlsein, das gute Wohnen, die Sicherheit unserer Mitglieder“, bekräftigte Matthias Pludra, Sprecher des Vorstandes der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG. „Gleich welche Krise uns gerade schüttelt: Dieser Auftrag bleibt. Wir sagen unseren Mitgliedern: You’ll Never Walk Alone. Das ist die Konstante im wilden Fluss der Veränderungen.“ Jede gesellschaftliche Entwicklung, jede Krise, jede selbst verursachte Unruhe schlage auf das Wohnen durch. Ursachen und Wirkungen seien so komplex und kompliziert, „dass wir als Branche, als Arbeitskreis der sozialen Wohnungswirtschaft, als Unternehmen die aktuelle Problemlage nicht allein auflösen werden. Das können wir nicht. Wenn die Wohnungsversorgung eine gesellschaftliche Herausforderung ist, dann muss die ganze Gesellschaft daran mittun.“ Pludra betonte: „Wenn wir die Menschen da draußen nicht allein lassen wollen, müssen wir immer wieder darüber reden, wie wir das schaffen. Wie wir die Menschen erreichen. Wie wir uns Gehör verschaffen. Wie wir bauen und sanieren. Was wir bauen. Wie wir das finanzieren.“
Im Arbeitskreis StadtSpuren kooperieren Potsdamer Wohnungsunternehmen seit 1997 auf verschiedenen Themenfeldern. Mit rund 35.000 Wohnungen verfügen sie über rund 40 Prozent aller Mietwohnungen in Potsdam. In StadtSpuren wirken die kommunale ProPotsdam GmbH, die WG Bauverein Babelsberg eG, die Gewoba eG Babelsberg, die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft eG, die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG, das Studierendenwerk West:Brandenburg, die Wohnungsbaugenossenschaft 1903 Potsdam eG, die Wohnungsbaugenossenschaft „Daheim“ eG und die Wohnungsgenossenschaft Karl Marx Potsdam eG mit.
Torsten Bless, 20. Mai 2025
Die Redner und Akteur:innen beim Sommerempfang des Arbeitskreises StadtSpuren im Treffpunkt Freizeit:
Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH (2. v. l.), Matthias Pludra, Sprecher des Vorstandes der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG (3. v. .l.), Mike Schubert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam (2. v. r.), Matthias Brauner, Leiter der Landesgeschäftsstelle Potsdam des BBU Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (r.), Josephine Braun und Carsten Hagenau vom Arbeitskreis StadtSpuren (l. und 3. v. r.)
Auf der 1956-Geschäftsstelle tut sich etwas: eine Photovoltaik-Anlage wird auf dem Dach errichtet
Erstaunlich, wie viel Neugier ein Gebäude weckt, das plötzlich hinter einem Gerüst verschwindet. Aktuell verhüllt ein Baugerüst seit etwa vier Wochen die Fassade an unserer Geschäftsstelle in der Zeppelinstraße 152.
Was hier geschieht: Wir lassen eine Photovoltaik-Anlage (PV) auf dem Dach errichten – ein von uns initiiertes Pilotprojekt, für welches wir die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) als Kooperationspartner gewinnen konnten. Warum? Wir wollen unser eigener Stromlieferant werden und Solarstrom für eine sogenannte „gemeinschaftliche Gebäudeversorgung“ für uns selbst und alle Mieter im Gebäude der Geschäftsstelle nutzen. Diese Möglichkeit eröffnet das neue Gesetz „Solarpaket 1“, welches vor gut einem Jahr beschlossen wurde. Roman Poosch, technisches Vorstandsmitglied der 1956, erklärt die Idee so: „Wir nutzen dieses Pilotprojekt, um gemeinsam mit der EWP Erfahrungen zu sammeln: Wie funktionieren neue digitale Stromzähler, funktioniert die Abrechnung mit dem Netzbetreiber reibungslos, wann müssen wir Strom dazukaufen und wann speisen wir ein, wieviel können wir von unserem grünen Solarstrom selbst nutzen?“
Der Plan: Mit dem eigens produzierten Strom wollen wir unabhängiger von anderen Stromanbietern werden und unsere vorhandenen Dachflächen wirtschaftlich und im Sinne der Genossenschaft nutzen. So versuchen wir auch, steigende Strompreise zu umgehen und können zudem unser Klimaziel verfolgen: Solarstrom ist CO₂-frei und senkt unseren CO₂-Fußabdruck deutlich.
Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, kann die „Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung“ ein Modell für weitere, schon bestehende oder zukünftige PV-Anlagen auf den Gebäuden der 1956 sein. So könnten wir unseren Strom zu günstigen Preisen direkt an unsere Bewohnerinnen und Bewohner weitergeben. Und sollte die Sonne einmal nicht scheinen: Der dann erforderliche Reststrom würde bei diesem Konzept weiterhin durch unsere Nutzerinnen und Nutzer vom Energieversorger der Wahl gekauft.
Sobald der Vorhang fällt - voraussichtlich noch im Mai - verwandeln wir bei uns Sonne in Energie – und zwar klimaneutral. Der Sommer kann kommen.
Susann Müller, 7. Mai 2025
Fotografen: Carsten Hagenau, Roman Poosch
Ausstellung von Christine Jackob-Marks im Kunsthaus sans titre
Ab dem 10. Mai zeigt das Kunsthaus sans titre in Potsdam die beeindruckende Ausstellung „Kosmos“ der renommierten Künstlerin Christine Jackob-Marks. Die Vernissage findet am Freitag, den 10. Mai, um 18 Uhr in der Französischen Straße 18 statt. Bis zum 22. Juni können Besucherinnen und Besucher die Werke jeweils von Mittwoch bis Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr entdecken.
Ein besonderes Highlight: Christine Jackob-Marks hat uns freundlicherweise ein Motiv aus der Ausstellung für das Cover der aktuellen Ausgabe unserer Mitgliederzeitung „Information der Genossenschaft“ zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!
Als langjähriger Kooperationspartner des Kunsthauses sans titre unterstützt die 1956 die kulturelle und nachbarschaftliche Arbeit vor Ort mit großem Engagement – eine Zusammenarbeit, die uns sehr am Herzen liegt.
Ausstellungsdauer: 10. Mai bis 22. Juni 2025
Ort: Kunsthaus sans titre, Französische Straße 18, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Mittwoch–Sonntag, 14:00–18:00 Uhr
Martin Lehmann und seine „Linksfüßer“ veranstalten den Potsdamer Galaball. Die PWG 1956 ist Kooperationspartner.
Fotografen: Linksfüßer Thomas Hölzel (links), Lutz Langer (rechts) - zu sehen ist Martin Lehmann
Lehmann tanzt bereits seit seiner Jugend und ist ausgebildeter Turniertänzer – ein Profi. Kurz nach seinem Umzug nach Potsdam Ende 2003, gründete der gebürtige Cottbusser seine Tanzschule „Die Linksfüßer“. Die ersten Kurse wurden noch in Gaststätten gegeben. Seit 2006 sind Lehmann und sein Team im Logenhaus in der Kurfürstenstraße zu Hause. Daneben gibt es noch eine kleine Filiale in der Posthofstraße.
Für Menschen mit zwei linken Füßen
Der Name seiner Tanzschule kommt nicht von ungefähr, wie Lehmann betont. Denn er und sein Team möchten jedem die Freude am Tanzen vermitteln, auch denen, die sich bislang als „Linksfüßer“ gefühlt haben. Worum es ihm vor allem geht: Die Menschen sollen in seiner Tanzschule Spaß und eine gute Zeit haben. „Aber nicht nur bei uns in unserer Institution, sondern vor allem möchte ich Menschen durch das Tanzen dazu befähigen, sich selbst Spaß und Freude auf der Tanzfläche zu bereiten.“ Die meisten trauten sich jedoch nicht, zu tanzen – vor allem Männer, wie Lehmann weiß.
„Viele denken, man muss es richtig gut können. Das ist der Grund, warum man dann am Ende doch auf dem Stuhl sitzen bleibt und sich nicht traut. Dabei ist es so: Wenn ich laufen kann, kann ich auch tanzen.“ Man müsse dafür nicht „Rhythmus im Blut“ haben. „Ich bewege mich einfach zur Musik – das war‘s. Und ab dem Moment, wo ich Spaß habe, Freude oder ein Kribbeln fühle, ist es Tanzen“, erklärt Martin Lehmann seine Philosophie.
Jeder kann tanzen
Lehmann hat ein spezielles Leichtlern-Konzept erarbeitet, das stetig weiterentwickelt wird. Viele Tanzschulen würden gerade Anfängern zu viel abverlangen. Die meisten Lehrer, erklärt Lehmann, kämen vom Turniertanzsport, seien Vollprofis. „Sie haben dieses Streben nach Perfektion und diesen Ehrgeiz mit in die Schulen getragen.“ Darum hätten Tanzschulen leider heute noch ein entsprechendes Image. Wer bei den komplexen Schrittfolgen nicht mithalten kann, halte sich selbst für talentlos und werde in solchen Schulen schnell seine Motivation verlieren, so Lehmann.
Bei den „Linksfüßern“ gehe es nicht darum, nur lange genug den Cha-Cha-Cha-Grundschritt zu üben, bis man ihn perfekt beherrscht. Sondern auch ums Wohlfühlen und darum, Selbstbewusstsein zu entwickeln. Daher gehört es zum Konzept der „Linksfüßer“ ebenso, niemals den Kursteilnehmern zu zeigen, was sie alles nicht schaffen, sondern ihnen zu veranschaulichen, was sie bereits beherrschen. „Die Leute können schon unfassbar viel, wen sie zu uns kommen. Jeder kann schon tanzen, sie wissen es nur noch nicht.“
Ein schöner Abend für jedermann
Neben den Kursen und Workshops organisieren Lehmann und sein Team pro Jahr rund 170 Veranstaltungen – von Motto-Partys über Firmenevents bis hin zu Bällen. Im vergangenen Jahr veranstalteten Martin Lehmann und seine Tanzschule „Die Linksfüßer“ gemeinsam mit den drei anderen Potsdamer ADTV-Tanzschulen und der PWG 1956 den Potsdam Ball. In diesem Jahr stellen Lehmann und sein Team den Ball, diesmal unter dem Namen Potsdamer Galaball, allein in Kooperation mit der PWG auf die Beine. Martin Lehmann wünscht sich, dass die Veranstaltung in den kommenden Jahren fortgeführt und zu einer festen Institution in Potsdam wird.
Die Kooperation mit der PWG 1956 sei auch wegen der enorm gestiegenen Preise für Veranstaltungen zustande gekommen. „Wenn wir ein solches Event heute allein auf die Beine stellen würden, müssten wir, um die Kosten zu decken, mindestens mit 400 zahlenden Gästen planen. Und das dann aber zu Preisen, bei denen ich mir wirklich Sorgen machen muss, ob ich überhaupt die Tickets loswerde.“
Es sei immer sein großer Traum gewesen, einen Ball für alle Potsdamer zu veranstalten, egal wie alt sie sind, welchen Status oder welche Herkunft sie haben. Einen schönen Abend, für den man sich in Schale schmeißt und bei dem alle gemeinsam tanzen, lachen und viel Spaß haben, sagt Lehmann. „Was Besseres als die Kooperation mit der PWG kann ich mir daher gar nicht vorstellen. Die PWG ist eine Genossenschaft. Eine Gemeinschaft für jeden Potsdamer, egal welchen Status er hat. „Wir Linksfüßer sind eine Tanzschule für jedermann, egal welchen Status er hat.“ Der Ball, der „richtig geil“ werde, wie Lehmann verspricht, könne dank der Kooperation für jeden Potsdamer erschwinglich bleiben. „Wir wollen uns gar nicht mit High Society-Veranstaltungen messen, sondern einen Ball für alle Potsdamer veranstalten, egal wo sie herkommen.“
Eine Karte ab 89 Euro
Der Ball wird am Samstag, den 29. November, im Kongresshotel stattfinden. Die Gäste können sich unter anderem auf ein großes Buffet, Livemusik, einen DJ und die Debütanten-Eröffnung freuen. Die Sitzkarten werden in drei verschiedenen Preisklassen angeboten.
Die 1956 hat die besten Plätze des Potsdamer Galaballs für ihre Mitglieder reserviert. Zum Vorzugspreis von 89 bis 119 Euro sitzen Sie mit Ihrer Begleitung am 29. November mitten im Trubel des Balls und das auch noch in der ersten Reihe.
Im Preis enthalten sind ein Showprogramm mit Toni Gutewort and his Danceorchestra, das Buffet und das individuelle Fotoshooting. Sie haben Zugang zu den drei Tanzflächen, darunter auch zum DJ-Floor mit Longdrink-Bar, wo der bekannte Potsdamer DJ Pizza auflegen wird.
Das Vorzugsangebot gilt nur für Mitglieder der PWG 1956 und deren Begleitung. Wer sich unsicher fühlt, oder noch einmal üben möchte: Die Linksfüßer bieten im Herbst Auffrischungskurse an, aber Sie wissen ja: Tanzen kann jede und jeder!
Infos zum Ablauf, zum Programm und zum Angebot: Nur hier können Sie auch Ihre Karten zum Vorzugspreis verbindlich buchen. Halten Sie dafür bitte Ihre Mitgliedsnummer bereit.
Fragen beantwortet Jacqueline Riedel, die sie unter der Mail-Adresse veranstaltung@pwg1956.de erreichen.
Hier die Protokolle zum Download:
Am Schragen Dokumentation Zukunftswerkstatt Workshop 2 vom 12.02.2025
Am Schragen Dokumentation Zukunftswerkstatt Workshop 1 vom 15.01.2025
Ein gepflegtes Wohnviertel trägt zum Wohlfühlen bei – und das schaffen wir am besten gemeinsam! Wir laden alle Mitglieder und Nachbarn ein, sich in den kommenden Wochen an unseren traditionellen Frühjahrsputzaktionen zu beteiligen.
Gemeinsam verschönern wir unsere Wohnanlagen, und nach getaner Arbeit gibt es eine kleine Stärkung als Dankeschön. Wir freuen uns auf viele helfende Hände. Packen Sie mit an, lernen Sie Ihre Nachbarn kennen und erleben Sie eine tolle Gemeinschaft!
Es gibt verschiedene Termine und Treffpunkte für die Teilnahme an den diesjährigen Frühjahrsputzaktionen:
Datum: 22.03.2025
Treffpunkt 1: Französisches Quartier
Treffpunkt 2: Am Schragen 27
Uhrzeit: ab 09:00 Uhr
Datum: 29.03.2025
Treffpunkt 1: Servicebüro Stern (Grotianstraße 15)
Treffpunkt 2: Servicebüro Waldstadt (Bernhard-Kellermann-Straße 19)
Uhrzeit: ab 09:00 Uhr
Datum: 05.04.2025
Treffpunkt 1: Zeppelinstraße 172
Treffpunkt 2: Kantstraße 28
Treffpunkt 3: Maybachstraße
Treffpunkt 4: Auf dem Kiewitt 14
Uhrzeit: ab 09:00 Uhr
Arne Huhn, Vorsitzender des Aufsichtsrates:
Personelle Änderung im Vorstand und der Geschäftsführung
Im Namen des gesamten Aufsichtsrates freue ich mich mitteilen zu können, dass wir den strukturierten Prozess zur Vorstandsnachfolge planmäßig beginnen konnten.
Begleitet von einem mehrstufigen Wissensmanagement und Mentoringprogramm soll der begonnene Vorstandswechsel für die erforderliche Kontinuität und Verlässlichkeit auch in Zukunft sorgen. Darüber hinaus erfordern die Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Zusammenhang mit unserer Spareinrichtung die fortlaufende Absicherung der Eignungs- und Qualitätsanforderungen aller Vorstandsmitglieder.
Mit Wirkung zum 01.09.2024 ist Herr Roman Poosch in den Vorstand der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft eG berufen und mit Wirkung zum 01.03.2025 ist Herr Christoph Bänsch in einem ersten Schritt in die Geschäftsleitung aufgenommen worden. Danach setzt sich die Geschäftsführung wie folgt zusammen:
- Matthias Pludra (Sprecher des Vorstandes)
- Klaus-Dieter Boshold (Vorstandsmitglied)
- Roman Poosch (Vorstandsmitglied)
- Christoph Bänsch (Prokurist).
Herr Roman Poosch und Herr Christoph Bänsch sind seit mehreren Jahren in der Potsdamer Wohnungswirtschaft aktiv tätig und konnten bei zahlreichen Projekten in unterschiedlichen Funktionen stets überzeugen.
Wir wünschen Roman Poosch und Christoph Bänsch in ihren neuen Funktionen und auf dem Weg zur vollständigen Vorstandsnachfolge viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
Die Landeshauptstadt Potsdam hat am 1. Januar dieses Jahres eine neue Wertstofftonne eingeführt – die Gelbe Tonne Plus. Damit sollen mehr Abfälle als bislang recycelt werden.
Mit der neuen Wertstofftonne möchte die Landeshauptstadt die Mülltrennung vereinfachen. Bislang durften in der Gelben Tonne ausschließlich Verpackungen entsorgt werden, seit Januar sind nun auch andere Abfälle gleichen Materials erlaubt – sogenannte „stoffgleiche Nichtverpackungen“. Gemeint sind damit Abfälle aus den Materialen Kunststoff, Weißblech, Aluminium oder Verbundstoff. Bislang mussten diese in den Tonnen für Restabfall entsorgt werden.
In die neue Tonne dürfen nun etwa auch Aufbewahrungsdosen, Brotdosen, Kochtöpfe, Pfannen, Siebe, Kämme und Bürsten, Zahnbürsten, Essbesteck, Eimer, Becher, Schüsseln, Gießkannen, Schalen, Backbleche, Kinderspielzeug, Klarsichthüllen, Blumentöpfe, Einkaufstüten, Werkzeuge und vieles mehr. Jedoch nur, wenn sie keine weiteren Materialien wie etwa Holz oder Glas enthalten. Auch Dinge wie beispielsweise Akkus, Elektrogeräte oder Batterien müssen weiterhin gesondert entsorgt werden. Eine Auflistung gibt es unter https://www.swp-potsdam.de/de/entsorgung/tonnen-und-beh%C3%A4lter/verpackungsabf%C3%A4lle/
Da die neue Regelung zu einem Anstieg des Abfallgewichts führt, können die in einigen Haushalten noch verwendeten Gelben Säcke schneller zerreißen. Daher wurde zeitgleich mit Einführung der neuen Tonne die Entsorgung der Gelben Säcke eingestellt. Mit den Gelben Tonnen Plus hofft die Stadt, weitere rund 800 Tonnen mehr an Metall und Kunststoff recyceln zu können.
Wie bereits in der letzten Ausgabe des Magazins angekündigt, sind mit Beginn dieses Jahres die Kosten für die Müllentsorgung erhöht worden. Neben gestiegenen Personalkosten, Verbrauchskosten und höheren Abschreibungen für die Fahrzeuge bei der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP), begründete die Stadt die neuen Abfallgebühren mit den Kosten für die Einführung der Gelben Tonne Plus. Dies koste zusätzlich rund 690.000 Euro.
Die Grundgebühr für die Abfallentsorgung stieg pro Person und Jahr auf 31,93 Euro, im Vergleich zu 2024 entspricht dies einer Erhöhung von 6,47 Euro. Außerdem wurden die sogenannten Leistungsgebühren für Restabfall geändert, je nach Größe der Tonnen zwischen minus 2,3 Prozent bis plus 4,1 Prozent. Beim Bioabfall stieg der Preis – ebenso jeweils nach Größe der Müllbehälter – um 0,8 Prozent bis 4,6 Prozent. Die Stadt gab in einer Beispielrechnung an, dass mit den Erhöhungen in einer Wohnanlage mit 100 Personen die Jahresgebühr von 8.013,42 Euro in 2024 auf nun 8.661,59 Euro angestiegen ist.